Chaos vor dem andalischen duell: málaga-bus attackiert!
Ein beispielloser Vorgang überschattete den mit Spannung erwarteten Kampf um den Aufstieg in die erste Liga: Der Bus der Reiseabteilung des FC Málaga wurde auf dem Weg zum Stadion des UD Almería attackiert und schwer beschädigt. Die Partie musste daher um 30 Minuten verschoben werden.
Feindselige begrüßung und vandalismus
Die Ereignisse entfalteten sich bereits bei der Ankunft des Málagabus in Almería. Radikale Anhänger des Gastgebers empfingen die Mannschaft mit aggressivem Gesang und schließlich mit Steinen. Mehrere Scheiben des Busses wurden dabei zerstört. Eine umfangreiche Polizeipräsenz konnte zwar eine größere Eskalation verhindern, doch die Situation blieb angespannt.
Das Resultat: Spieler, Trainerteam, der Vereinsmediziner und einige Funktionäre mussten sich aufgrund der Sicherheitslage 51 Minuten lang im Inneren des Busses verschanzen. Die Wartezeit auf den Weg zum Stadion war eine zusätzliche Belastung vor dem wichtigen Spiel.

Schiedsrichter und delegierte entscheiden über verschiebung
Die Verzögerung war immens. Schiedsrichter Carlos Muñiz und die beiden Schiedsrichterdelegierten erkannten die Notwendigkeit einer Verschiebung an. Nach Absprache mit den Verantwortlichen des FC Málaga wurde beschlossen, den Anpfiff um eine halbe Stunde auf 21:30 Uhr zu legen.
Die Entscheidung verdeutlicht die außergewöhnlichen Umstände, unter denen dieses Andalische Duell stattfand. Es bleibt abzuwarten, welchen Einfluss die chaotische Anreise auf die Leistung der Mannschaft von Funes auf dem Platz haben wird. Die Bilder von dem beschädigten Bus und die Berichte über die feindselige Atmosphäre wirken wie ein Vorgeschmack auf eine Partie voller Emotionen und möglicherweise auch Kontroversen. Dies ist ein herber Schlag für den Ruf des spanischen Fußballs und sollte eine dringende Überprüfung der Sicherheitsmaßnahmen bei Auswärtsspielen zur Folge haben.
