Carrick erweckt manchester united: sechs siege und plötzlich ist alles anders

Es gibt Momente im Fußball, in denen sich etwas verschiebt – nicht laut, nicht dramatisch, sondern fast unmerklich. Bei Manchester United passiert das gerade. Und der Mann dahinter heißt Michael Carrick.

Sechs siege, ein unentschieden – und das gefühl, dass es diesmal anders ist

Sechs siege, ein unentschieden – und das gefühl, dass es diesmal anders ist

Tabellenplatz drei. Sechs Siege aus sieben Spielen. Ein 3:2 gegen Arsenal. Ein 2:0 gegen City. Wer das vor drei Monaten prophezeit hätte, wäre ausgelacht worden. Jetzt lacht niemand mehr – zumindest nicht über United. Carrick hat in Old Trafford etwas wiederhergestellt, das kein Transferbudget kaufen kann: Selbstverständnis.

Die taktische Umstellung war keine Revolution. Carrick verabschiedete sich von Rúben Amorims Dreierkette und kehrte zum 4-2-3-1 zurück – mit klarer Doppelsechs, einem Zehner als Taktgeber und Breite über die Flügel. Klassisch. Fast altmodisch. Aber es funktioniert. „Wir haben vorne eine gute Flexibilität. Die Offensivspieler können im Spiel unterschiedliche Rollen übernehmen