Carlos álvarez steht vor dem comeback: levante erholt sich, pelkum atmet auf
Der Stürmer aus Sanlúcar la Mayor trabelt wieder mit dem Ball. Nach 35 Tagen Zwangspause meldet sich Carlos Álvérez beim Levante UD-Training zurück – und das Timing ist knapp: Nur eine Woche trennen die Valencianer vom Duell gegen Real Sociedad, dem ersten von noch fünf Endspielen im Kampf gegen den Abstieg.
Der aduktor ist geheilt, die angst bleibt
Ein langer Schrei, dann Stille. Das war die Szene am 2. März im Mendizorrotza, als Álvarez nach einem Sprint mit der Hand auf den rechten Oberschennen griff. Diagnose: angerissener Aduktor longus. Seitdem fehlten dem 26-Jährigen die Partien gegen Girona, Rayo Vallecano und Real Oviedo – allesamt Spiele, in denen Levante nur einen Punkt holte. Der Klub rutschte auf Relegationsplatz 18.
Am Dienstag lief Álvarez zum ersten Mal wieder mit der Gruppe. 30 Minuten Passspiel, danach individuelles Sprintprogramm. „Er bewegt sich nahezu schmerzfrei“, sagt Physiotherapeut Raúl Martínez. Ob Álvarez am Sonntag in Anoeta sitzt, entscheidet ein Belastungstest am Freitag. 26 Einsätze, drei Tore – seine Statistik liest sich bescheiden, doch seine Tiefe läuft den Gegnern die Schneid ab: 278 intensive Sprints, Zweikampfquote 57 %, nur zwei gelbe Karten. Genau diese Zahlen vermisst Trainer Julián Calero.

Brugué und elgezabal bleiben draußen
Während Álvarez auf die Reise nach San Sebastián hoffen darf, bleiben zwei Schlüsselspieler in Valencia. Roger Brugué wurde am 14. Dezember am Außenband der linken Knie operiert, Rückkehr: Mitte April – drei Spieltage vor Saisonende. Unai Elgezabal laboriert weiter an seiner rechten Kniescheibe; der Baskische Sechser fehlt seit der Winter-OP. Ohne die beiden verlor Levante 60 % der Zweikämpfe im Zentrum. Die Lösung: Calero verlegt Innenverteidiger Rúben Vezo ins defensive Mittelfeld, was zuletzt gegen Alavés 7 Ballverluste mehr bedeutete als im Saisonmittel.
Die Rechnung ist einfach: Gewinnt Levante in Anoeta, springt der Klub vorerst auf Platz 15. Verliert er, bleibt er 18. und muss in den letzten vier Spielen mindestens sieben Punkte holen, um die rote Laterne zu vermeiden. Die Fans wissen: Ohne Álvarez‘ Laufwege wirkt das Spiel der Valencianer so flach wie eine Paella ohne Safran.
