Bvb zieht klare linie: das will dortmund von ole book sehen
Um 02:06 Uhr schlug die Stunde der Wahrheit. In „Reif ist live“ donnerte Marcel Reif die Devise aus, die den BVB seit Tagen beschäftigt: „Der neue Weg“. Gemeint ist die klare Erwartungshaltung an Ole Book, den designierten Neuzugang an der Westfalenfront.
Book muss sofort liefern – kein schnupftabak mehr
Die Ruhrpott-Entscheider haben intern durchgerechnet: Mit der Personalie Book verbindet sich keine Phasen-Version, sondern ein sofortiger Impact. Reif zitiert Clubkreise mit der Forderung nach „Rückgrat statt Rückzieher“. Wer in Dortmund un unterschreibt, soll laut Plan von Minute eins die Lücke schließen, die Jude Bellingham und Co. hinterlassen haben.
Die Kaderplaner verlangen ein Profil, das zwischen Balleroberung und Spielverschiebung pendelt. Kurz: Ein Mittelfeld-Casino, das in Ballbesitz nicht zockt, sondern den Jackpot abräumt. Dafür haben die Schwarz-Gelben laut BILD-Informationen vom 26. März, 12:08 Uhr, die Kriegskasse geöffnet. Die Ablöse soll sich laut Reif zwischen 20 und 25 Millionen Euro bewegen – ein Betrag, der im Verein bislang nur für echte Leuchttürme locker gemacht wurde.

Interne skeptiker halten dagegen
Doch nicht jeder im Trainingslager jubelt. Einflussreiche Stimmen aus der Kabine zweifeln, ob Book die Spielintelligenz mitbringt, die Edin Terzić für sein Hochpressing verlangt. Die Gegentransparenz, so ein Kritiker, sei beim Dänen „nicht seine natürliche DNA“. Terzić kontert mit Trainingsdaten: In den letzten beiden Saisons eroberte Book im Schnitt 1,9 Bälle pro 90 Minuten direkt im letzten Drittel – nur zwei Bundesliga-Sechser lagen höher.
Die Wahrheit liegt auf dem Platz, und die wird schon am 1. August sichtbar. Dann startet Dortmund in die neue Saison – mit oder ohne Book. Die Marschroute steht, die Uhr tickt. Wer nicht liefern kann, fliegt raus aus dem „neuen Weg“, bevor der erste Schritt überhaupt gezählt wird.
