Bfc preussen schockt luckenwalde und klettert dicht an den fsv heran
Der BFC Preussen hat am Samstagabend die Lücke zum FSV Luckenwalde in der Regionalliga Nordost auf einen einzigen Punkt verkürzt. Im Nachholspiel des 21. Spieltags fegte der Berliner Traditionsklub die Gäste aus Brandenburg mit 3:1 (2:0) aus dem Stadion an der Bismarckstraße – und das vor nur 288 Zuschauern, die ihren Club dafür umso lauter feierten.

Frank und schröder stürmen die preußen früh in führung
Angreifer Nikolas Frank brachte die Hausherren in der 32. Minute mit einem platzierten Schuss ins lange Eck in Front. Nur 360 Sekunden später legte Fritz Schröder nach – ein Konter, der die Luckenwalder Defensive völlig zerzauste. Mit der 2:0-Pausenführung im Rücken kontrollierte der BFC auch nach dem Seitenwechsel das Tempo. Chadi Ramadan sorgte in der 55. Minute mit dem 3:0 für die Vorentscheidung. Lucas Will erzielte zwar noch den Ehrentreffer für die Gäste, doch mehr war nicht drin.
Die Niederlage schmerzt beim FSV doppelt: Luckenwalde hat nun zwei Spiele mehr absolviert als der BFC und trotzdem nur einen Punkt Vorsprung. Die Preußen klettern auf Rang zehn, während der FSV mit 35 Zählern auf Platz neun stehen bleibt – ein Unterschied, der am Ende der Saison über Relegation oder Abstieg entscheiden könnte.
Für den BFC ist der Sieg der dritte in den letzten vier Partien. Die Mannschaft von Trainer Cüneyt Karakuş zeigt sich in der Rückrde stabil, vor allem die offensive Doppelspitze Frank/Schröder trägt Früchte. „Wir haben heute gezeigt, dass wir nicht nur kampfstark, sondern auch spielerisch Lösungen finden“, sagte Frank nach Abpfiff. Die Preußen-Fans feierten ihre Spieler mit Choreografien und Rufen, die bis in die Berliner Nacht hallten.
Der FSV Luckenwalde muss nun schnell umschalten: Bereits am Mittwoch steht das nächste Auswärtsspiel bei Optik Rathenow an. Der BFC hat dagegen eine Woche Zeit, um sich auf das Duell bei Union Fürstenwalde vorzubereiten. Die Regionalliga Nordost bleibt spannend – und der BFC Preussen hat sich mit diesem Sieg zurück in die Diskussion um die sicheren Mittelfeldplätze katapultiert.
