Bernabéu tobt: mbappé-wut und pérez-krawall!
Madrid bebte in helle Aufregung! Beim Ligaspiel zwischen Real Madrid und Real Oviedo eskalierte die Stimmung im Bernabéu: Proteste gegen Präsident Florentino Pérez kulminierten in wütenden Pfiffen gegen Superstar Kylian Mbappé – ein Vorgeschmack auf tiefgreifende Unruhen im spanischen Fußball-Rekordmeister.
Die banner-aktion: gezielter protest
Schon vor dem Anpfiff des Spiels, das Madrid am Ende mit 2:0 gewann, sorgten gezielte Proteste für Kopfschütteln. Immer wieder tauchten Banner mit der Forderung „Florentino, hau ab!“ und „Florentino schuldig“ auf. Die Organisatoren wählten dabei eine besonders raffinierte Methode: Die Transparente wurden synchron bei Eckbällen präsentiert, wenn die Kameras auf die Eckfahne gerichtet waren. Die Sicherheitsleute waren bemüht, die Aktionen zu unterbinden, doch der Unmut der Fans war offensichtlich.
Mbappé im Visier: Doch nicht nur Präsident Pérez musste die Kritik der eigenen Anhänger spüren. Kylian Mbappé, der in der 69. Minute eingewechselt wurde, wurde von einem Großteil der Zuschauer ausgepfiffen. Bei fast jedem Ballkontakt setzten Pfiffe ein, bevor sich die Situation allmählich beruhigte. Die Entwicklung ist besorgniserregend: Mbappé scheint in Madrid zunehmend zur Hassfigur zu werden. Marca titelte denn auch: „Im Bernabéu gibt es keine Vergebung.“

Der auslöser: italien-trip und muskelfaserriss
Die Wut der Fans hat einen konkreten Auslöser: Mbappés Verhalten nach dem Ligaspiel gegen Betis Sevilla, in dem er sich einen Muskelfaserriss zuzog. Während der Vorbereitung auf das Spiel gegen Espanyol Barcelona nutzte der französische Star einen freien Tag für einen Kurztrip mit seiner Freundin Ester Expósito nach Italien. Sein späteres Erscheinen im Training, erst zwölf Minuten vor dem Anpfiff, wurde von vielen Fans als respektlos empfunden.
Die Online-Petition, die Mbappés Abgang fordert, verzeichnete bis Montag unglaubliche 73 Millionen Unterschriften – ein beeindruckendes Zeichen des Unmuts. Es bleibt abzuwarten, inwieweit diese Zahl durch Bots beeinflusst wurde, doch das Stimmungsbild in den sozialen Medien ist unübersehbar.
Pérez im Wortgefecht: Auch Präsident Pérez zeigte sich in dieser Woche nicht unberührt. Bei einem Besuch unterhalb seiner Loge kam es zu einem hitzigen Wortgefecht mit einem Fan. Die Entscheidung, Neuwahlen auszulösen, deutet auf eine innenpolitische Krise hin, die weit über die Stimmungslage der Fans hinausgeht.
Die Luft in Madrid ist zum Schneiden dick. Zwischen den Rängen, der Mannschaft und dem Präsidium herrscht tiefe Uneinigkeit. Es bleibt zu hoffen, dass der Verein diese schwierige Phase meistern kann, bevor sie irreparablen Schaden anrichtet. Denn eines ist klar: Der Bernabéu ist kein Ort für Kompromisse – hier wird auf Leidenschaft und Hingabe höchste Ansprüche gestellt.
