Mbappé kontert buhayyung: "ich bin hier glücklich"

Madrid – Kyllian Mbappé hat nach dem 2:0-Sieg gegen Oviedo die Wut der Bernabéu-Fans beantwortet, die ihn bei seinem Einlauf pfiffen. Der französische Superstar zeigte sich unbeeindruckt und betonte seine Zufriedenheit beim Real Madrid, während er gleichzeitig die Gründe für seine Bankwärme erklärte und einen Seitenhieb gegen die spanische Presse verteilte.

Die pfiffe und die persönliche situation

Die Atmosphäre im Estadio Santiago Bernabéu war alles andere als freundlich, als Mbappé das Spielfeld betrat. Die kritischen Rufe der Fans trafen den Angreifer sichtlich, doch er ließ sich nicht unterkriegen. "Es ist schade, dass ich das Clásico verpasst habe“, erklärte Mbappé, „aber das ist das Leben. Man kann die Meinung der Leute nicht ändern. Ich habe in meiner Karriere schon oft Pfiffe erlebt. Das gehört zum Geschäft dazu.“ Er betonte, dass er die Kritik nicht persönlich nimmt, sondern als Teil des Fußballgeschäfts betrachtet.

Ein besonderer Punkt war Mbappés Reise nach Italien während einer Phase, in der er nicht in Madrid spielte. "Ich hatte die Erlaubnis des Vereins, um nach Italien zu fahren. Es waren nicht nur ich, aber das muss man akzeptieren und nach vorne schauen. Ich kann diese Situation leicht ändern.“

Die entscheidung ancelottis und die konkurrenz

Die entscheidung ancelottis und die konkurrenz

Mbappé räumte ein, dass er bei Trainer Carlo Ancelotti derzeit hinter anderen Spielern steht. „Ich bin körperlich zu 100 Prozent fit. Ich habe nicht gespielt, weil der Trainer mich hinter Vinícius, Gonzalo und Mastantuono sieht. Ich hätte gerne in der Startelf gestanden, aber das ist seine Entscheidung, und die muss man respektieren.“ Er betonte, dass er nicht verärgert sei, sondern die Entscheidung des Trainers akzeptiere.

Ein Detail, das viele übersehen: Mbappé scheint die Medienberichterstattung in Spanien zu ignorieren. „Ich schaue lieber, wie ich selbst spiele und gebe alles für den Verein“, sagte er. „Ich schaue mir die Pressekonferenzen des Trainers nicht an. Zu Hause habe ich den französischen Fernseher, nicht den spanischen.“

Blick in die zukunft und die wertschätzung für den verein

Blick in die zukunft und die wertschätzung für den verein

Mbappé blickte auf die bisherige Saison zurück und zeigte sich enttäuscht über das Fehlen von Titeln. „Wir hatten einen guten Start, aber wir haben alles verloren. Es schmerzt, weil wir eine Struktur und eine Spielidee hatten, die wir verloren haben. Wir müssen die Kritik annehmen und im nächsten Jahr zurückkommen.“ Er betonte die Notwendigkeit, den Verein stets zu verteidigen.

Auch über seinen ehemaligen Teamkollegen Xabi Alonso äußerte sich Mbappé positiv. „Ich habe eine großartige Beziehung zu Xabi. Er wird ein großartiger Trainer werden. Aber das ist Vergangenheit, und wir müssen nach vorne schauen.“

Die Frage nach einem möglichen Abschied verneinte Mbappé entschieden. „Ich bin sehr glücklich in Madrid. Warum sollte ich gehen?“ Seine Wertschätzung für Präsident Florentino Pérez ließ er ebenfalls deutlich werden: „Florentino ist der beste Präsident der Welt und der Geschichte des Vereins.“

Fazit: Mbappé hat mit seiner heutigen Aussage ein klares Signal an die Fans und die Öffentlichkeit gesendet. Er ist entschlossen, sich in Madrid durchzusetzen und den Verein zu Titeln zu führen – trotz der Pfiffe und der Konkurrenz. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob er seine Worte in Taten umsetzen kann.