Bern schockiert: captain untersander muss gehen!

Ein Erdbeben erschüttert den SC Bern: Captain Ramon Untersander, eine prägende Figur des Klubs der letzten Jahre, steht vor dem Aus. Die Entscheidung, die überraschend kommt und den Verteidiger offenbar mitgenommen hat, ist Teil eines umfassenden Umbruchs beim Team nach einer enttäuschenden Saison.

Die hintergründe des überraschenden abschieds

Wie die NZZ am Mittwoch enthüllte, plant die Klubführung trotz eines noch bis 2028 laufenden Vertrages nicht mehr mit Untersander. Auch Joël Vermin und Hardy Häman Aktell müssen den Weg freimachen. Das ist ein heftiger Schlag für den erfahrenen Verteidiger, der 2024 das Captain-Amt übernahm und seit seinem Wechsel 2015 drei Meistertitel mit den Bernern feierte. Sein Agent, Sven Helfenstein, sprach von einer „erstaunlichen“ Entscheidung und bestätigte, dass Untersander die Situation emotional schwer verkraftet.

„Ramon war Captain, hat brutal viel für den Klub geleistet und jahrelang sehr gut gespielt“, erklärte Helfenstein gegenüber dem Blick. Zwar räumte er ein, dass die Produktivität des 35-Jährigen nachgelassen habe und er weniger im Powerplay zum Einsatz kam, doch die Art und Weise des Abschieds kommt angesichts seiner Verdienste völlig unerwartet. „Es war nicht einfach für ihn. Es hat ihn brutal mitgenommen. Ich kenne ihn schon lange – ich habe ihn noch nie so down gesehen.“

Was die zukunft für untersander bereithält

Was die zukunft für untersander bereithält

Die Frage, wie es für den Routinier weitergeht, bleibt offen. Sein Agent ist jedoch zuversichtlich: „Ich denke, jedes Team würde Ramon nehmen.“ Ein konkretes Angebot gab es bereits von Biel, das Untersander jedoch abgelehnt hat. Die Personalentscheidungen beim SC Bern sind Teil eines größeren Umbruchs, der darauf abzielt, nach sieben Jahren ohne Playoff-Serie wieder erfolgreicher zu sein.

Neben der Trainersuche und der Situation auf der Goalie-Position stehen weitere Aufgaben an. Sportdirektor Martin Plüss hält sich bedeckt: „Wir sind derzeit in diversen Gesprächen und kommunizieren erst, wenn etwas fix ist.“ Die Causa Untersander zeigt jedoch deutlich: Der SC Bern will einen Neuanfang, auch wenn dies den Verlust einer echten Klublegende bedeutet.