Ceuta: hunger nach mehr trotz klassenerhalt!

Ceuta steht vor den letzten acht Spielen der Saison, der sichere Verbleib in der Liga ist quasi in trockenen Tüchern. Doch die Mannschaft von Trainer José Juan Romero zeigt keinerlei Entspannung und brennt weiterhin auf den Rängen nach mehr. Nach einer anstrengenden Osterwoche, die das Team quer durch Spanien führte, empfängt Ceuta am Freitagabend die Zweitvertretung von Real Sociedad im Alfonso Murube.

Romeros klare worte: ambition ist trumpf

Romeros klare worte: ambition ist trumpf

Der Trainer betonte das Engagement seiner Mannschaft und skizzierte die Ziele für den Saisonabschluss. Romero ließ keinen Zweifel daran, dass die Playoffs zwar kein Muss sind, aber die Mannschaft keinesfalls locker lassen wird. „Das Ziel ist da, aber niemand hat das so erwartet, und ich lasse mich von niemandem blenden. Die Spieler kennen ihren Trainer, und wir wollen mehr – sonst hätten wir nicht das Spiel in Burgos gezeigt“, erklärte er mit Nachdruck, womit er verdeutlichte, dass der Ehrgeiz weiterhin der Motor der Mannschaft ist.

Besonders beeindruckt zeigte sich Romero von der Reaktion des Teams auf die logistischen Herausforderungen der letzten Woche. Die Mannschaft konnte aufgrund von Transportproblemen nicht mit ihren Familien zusammen sein, was gerade im April, einer anstrengenden Phase der Saison, zusätzlich belastend war. Dennoch stellten sich 24 von 27 Spielern zum Training, ein klares Zeichen der Einsatzbereitschaft. „Das spricht für sich. Dieses Team will weiter kämpfen und alles erreichen“, betonte er stolz.

Ein hartes Los für die Konkurrenz Romero warnte seine zukünftigen Gegner: „Wer gegen Ceuta gewinnen will, muss sich mächtig ins Zeug legen.“ Das Team werde in den verbleibenden Spielen kein leichter Gegner sein und seinen Beitrag zur Klärung der Tabellensituation leisten.

Anstatt sich auf die Rolle des möglichen „Richters“ in der Liga zu konzentrieren, möchte Ceuta das Erreichte genießen. „Wir machen weiter wie bisher, seit dem ersten Spieltag. Es ist uns egal, in welcher Situation wir uns befinden. Nach einem Jahr, das eigentlich das schwierigste unserer Karriere hätte sein sollen, ist es das entspannteste – zumindest für mich als Trainer“, gestand er ehrlich. Die letzten acht Spiele werden für den Verein, der lange in unteren Ligen gekämpft hat, zu einer Feier der sportlichen Erfolge.

„Wer so viel Schlamm gefressen hat, um hierher zu kommen, der wird die letzten acht Spiele wie ein kleiner Junge genießen“, schloss Romero, der sich auf einen Saisonabschluss voller Hoffnung und Begeisterung freut. Der Fokus liegt auf dem Genuss und der Stabilität, die der Verein erreicht hat – ein Beweis für die harte Arbeit und den unermüdlichen Einsatz des gesamten Teams.