Barça sagt rashford ab – 30 mio bleiben in der schublade

Der Traum vom Camp Nou ist nach nur zwölf Monaten vorbei. Der FC Barcelona wird die Kaufoption für Marcus Rashford am 15. Juni verstreichen lassen, obwohl der Engländer 28 Scorerpunkte in 49 Pflichtspielen beisteuerte und zum dritten Liga-Titel in Folge maßgeblich beitrug.

Die rechnung hinter dem nein

Die 30 Millionen Euro Ablöse wären für Barça finanzierbar gewesen. Doch nach der 80-Millionen-Investition in Anthony Gordon bleibt kein Spielraum für einen weiteren Offensiv-Millionen-Transfer. Die sportliche Leitung um Deco und Hansi Flick priorisiert nun einen neuen Mittelstürmer – Julián Álvarez von Atlético Madrid gilt als Favorit, um langfristig Robert Lewandowski abzulösen.

Rashford reagierte eiskalt: binnen Minuten löschte er sämtliche Barça-Bezüge aus seinen sozialen Kanälen. Kein Dank, kein Abschiedsgruß. Nur ein schwarzes Profilbild. Die Botschaft ist unmissverständlich.

Was bleibt, ist die frage nach dem warum

Was bleibt, ist die frage nach dem warum

Intern heißt es, das Trainerteam habe Rashfords Phasenweise als „zu abhängig vom Moment“ eingestuft. Fünf Champions-League-Tore sind stark, aber die acht Ligaspiele ohne Torbeteiligung im Herbst haben offenbar Eindruck hinterlassen. Barcelona will Kontinuität, keine Ausreißer.

Manchester United wartet bereits. Der 26-Jährige kehrt nach Manchester zurück – oder wird direkt weiterverkauft. Paris und Arsenal sollen bereits vorgefühlt haben. Die Trennung schmerzt, doch für Barça war sie alternativlos.