Altmaier stolpert erneut: null siege, null sätze – miami wird zur deutschen katastrophe

Daniel Altmaier schafft es, selbst das Unmögliche noch zu unterbieten. 4:6, 2:6 gegen Terence Atmane – und schon ist der 27-Jährige in Miami out. Kein Satzgewinn in acht Matches, kein Erfolgserlebnis seit dem Wintertraining. Die Saison 2026 ist für ihn ein einziger Schrecken ohne Ende.

Die zahlen lügen nicht: 0–8 in matchs, 0–16 in sätzen

Die zahlen lügen nicht: 0–8 in matchs, 0–16 in sätzen

Atmane, Platz 87 der Welt, brauchte nur 71 Minuten, um den Deutschen abzufertigen. Nach Regenpause schlug Altmaier zwei Doppelfehler in Serie, verschenkte sein Aufschlagspiel wie ein Geschenk und lief anschließem wie ein Auto mit leerem Tank über den Court. Die Ballwechsel endeten meistens mit einem verzweifelten Slice, der das Netz nur streifte.

Die Konsequenz: Nur noch Alexander Zverev trägt deutsche Farben in Florida. Der Hambler bekommt am Samstag nach seinem Freilos Martin Damm jr. vor die Rackete – ein Name, der in der Tennisbubble als „NextGen-Projekt“ gilt, aber gegen Zverev noch kein Erbgut besitzt. In Indian Wells schmiss Sinner ihn raus, doch das Halbfinale war ein Trost – zumindest für den Verband.

Die Bilanz der restlichen Delegation liest sich wie ein Lehrbuch für „Wie vermasselt man eine Masters-Woche?“ Struff, Hanfmann, die vier deutschen Damen um Eva Lys – allesamt K.o. Am Donnerstag fiel das Kartenhaus, am Freitag lieferte Altmaier den traurigen Schlusspunkt. Miami 2026 wird in der Statistik als „deutsches Disaster“ landen – und als Mahnung, dass Talent allein keine Punkte bringt.

Wer jetzt noch nach einem Aufwärtstrend sucht, muss bis Monte Carlo warten – oder sich ein neues Lieblingsspiel suchen. Für Altmaier bleibt nur die harte Tour zurück in der Challenger-Hölle. Dort kann er zumindest Satzgewinne sammeln, bevor die Welt wieder nach ihm fragt.