Alcaraz fehlt in madrid – doch sein vermächtnis lebt weiter!
Carlos Alcaraz wird auch dieses Jahr beim Mutua Madrid Open auf sich warten lassen. Der Weltranglistenerste verzichtet erneut auf seine Teilnahme am prestigeträchtigen Turnier. Doch das bedeutet nicht, dass der junge Spanier in Madrid fehlt. Im Gegenteil: Er hat seine Stiftung ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt und hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

Ein soziales statement statt eines tennisspiels
Während die Tenniswelt in der Caja Mágica um Ruhm und Ehre kämpft, widmet sich Alcaraz einem Projekt, das ihm besonders am Herzen liegt: seiner Stiftung. Er hat die Veranstaltung genutzt, um seine persönliche und familiäre Verbundenheit zu demonstrieren und gleichzeitig das Bewusstsein für die wichtige Arbeit seiner Stiftung zu schärfen. Im Fokus steht die Ausstellung 'En movimiento por la infancia', die auf der Ebene -2 der Caja Mágica zu finden ist – direkt neben den äußeren Plätzen, wo das größte Tennis-Event des Masters 1.000 stattfindet.
Die Ausstellung, die während des gesamten Turniers geöffnet ist, wirft einen Blick auf die Arbeit der Fundación Carlos Alcaraz und deren Ansatz, Sport als Instrument für soziale Inklusion, Entwicklung und Wohlbefinden einzusetzen. Es ist eine Einladung, über die Chancen in der Kindheit nachzudenken, anhand der persönlichen und sportlichen Geschichte von Carlos Alcaraz.
Beatriz Garfia, die Direktorin der Stiftung und Tante des Grand-Slam-Champions, betonte bei der Präsentation, dass „die Kindheit die entscheidende Phase ist, in der die Grundlagen für das gelegt werden, was wir einmal sein werden. In der Ausstellung bieten wir einen Parcours über den sportlichen und lebensgeschichtlichen Werdegang von Carlos an, damit wir daraus Reflexionen entwickeln können. Die Botschaft, die wir vermitteln wollen, ist, dass kindliche Verletzlichkeit mit uns zusammenlebt und dass es Faktoren gibt, die ihre Auswirkungen mildern können, wie Gesundheit und ihre Folgen.“
Die Stiftung Alcaraz verfolgt zwei große Projekte, die auf Prinzipien wie Sport als Motor der Inklusion basieren. Die Stiftung setzt ihre Arbeit dort ein, wo sie am dringendsten benötigt wird – in Regionen, in denen der Zugang zu Sportangeboten oft schwierig ist, und betont gleichzeitig die Bedeutung körperlicher Aktivität für Bildung und Entwicklung.
Garbiñe Muguruza, die Leiterin des Damen-Turniers in Madrid, lobte Alcaraz als „ein Vorbild, das sich für andere einsetzt und seine Reichweite nutzt, um Initiativen zu unterstützen, die Menschen helfen. Der Sport ist eine Lebensschule, und dieses Turnier hat sich immer dafür interessiert, die Zukunft junger Menschen zu fördern. Carlos setzt sich stets für die Sichtbarkeit sozialer Themen ein, und die Partnerschaft mit dem Turnier ist daher ideal.“
Als besonderes Highlight der Ausstellung sind unter anderem die Trophäen der vier Grand-Slam-Titel, die Carlos Alcaraz gewonnen hat, zu sehen – ein greifbarer Beweis seines außergewöhnlichen Talents und seiner Leistungen. Es ist ein starkes Statement, das zeigt, dass Erfolg nicht nur im sportlichen Wettbewerb, sondern auch im sozialen Engagement liegt.
Die Abwesenheit auf dem Platz wird somit durch ein Engagement für die nächste Generation aufgewogen. Alcaraz beweist, dass wahre Größe nicht nur in Siegen auf dem Court, sondern auch in der Gestaltung einer besseren Zukunft für junge Menschen liegt.
