Bayern kassiert nächsten millionen-schlag – palhinha kommt unverkäuflich zurück

München muss wieder einen Koffer packen. João Palhinha, 30, kehrt aus London zurück – und keiner will ihn. Tottenham zieht die 30-Millionen-Option nicht, die Säbener Straße droht ein Millionengrab.

Ein deal, der nie fahrt aufnahm

Die Zahlen lügen nicht: 39 Pflichtspiele, fünf Tore, drei Vorlagen. Klingt solide, reicht in der Premier League aber nicht mal für einen Stammplatz. Nach dem Rauswurf von Trainer Thomas Frank im Februar rutschte Palhinha auf die Bank, dann in die Reihe der Abstellkandidaten. Spurs-Boss Ange Postecoglou setzt auf Durchblick statt Durchsteher – der Portugiese passt nicht ins neue Tempo.

Bayern hatte gehofft, die Leihe würde sich in einen Volltransfer verwandeln und die Kasse um 30 Millionen füllen. Stattdessen landet ein Spieler mit Gehaltspaket bis 2028 auf dem Tisch, den Vincent Kompany nicht einmal im Training begrüßen will. Intern gilt Palhinha als „Systemfremder“, ein Sechser für die Zweikampf-Ära, nicht für das neue Positions-Spiel.

Jetzt beginnt die große abstell-jagd

Jetzt beginnt die große abstell-jagd

Die Lösung: Schnellschuss im Sommer. Berater und Vorstand sollen bereits Listen mit Interessenten aus Spanien und der Türkei durchtelefonieren. Wenn keiner zuschlägt, droht eine weitere Leihe – inklusive Gehaltssubvention. Die Alternative wäre eine tribünenreife Saison, die den Rekordmeister locker 15 Millionen kostet.

Während Tottenham schon die nächsten Stars auf dem Markt wirft – Cristian Romero für 80 Millionen erlaubt, Vicario, Udogie und Bissouma ebenfalls handelbar –, muss Bayern einen Spieler loswerden, den niemand haben will. Der FC Bayern hat aus der Palhinha-Panne noch nichts gelernt: Teure Mittelfeld-Risiken ohne Perspektive bleiben ein Luxusproblem, das irgendwann zum Klotz am Bein wird.