National league: dauerbrenner enthüllen – untersander droht abschied!
Die Saison 2025/26 neigt sich dem Ende zu, und damit ist der Moment gekommen, um einen Blick zurückzuwerfen auf die Leistungsträger der letzten Jahre. Eine bemerkenswerte Zahl von Spielern hat in den vergangenen Saisons eine beeindruckende Konstanz bewiesen, doch bei einigen zeichnen sich Veränderungen ab, die die Liga aufmischen könnten.
Einige gesichter, die nie fehlten: die besten der besten
Insgesamt 16 Spieler haben sowohl in der aktuellen als auch in der letzten Saison jede einzelne Partie der National League absolviert – ein Beweis für ihre außergewöhnliche Fitness und ihren unermüdlichen Einsatz. Einige dieser Serien reichen sogar noch weiter zurück, was ihre beeindruckende Treue zum Verein unterstreicht. Aber was passiert, wenn ein Dauerbrenner plötzlich aus dem Kader verschwindet?
Ramon Untersander, Kapitän des SC Bern, steht offenbar vor dem Abschied. Mehrere Medien berichten unisono, dass die Mutzen einen umfassenden Umbruch anstreben, dem auch der erfahrene Verteidiger zum Opfer fallen soll. Das wäre nicht nur ein Verlust für die Mannschaft, sondern auch für die Liga, denn Untersander zählt zu den absoluten Konstanten der letzten Jahre.
Seine Serie von 185 aufeinanderfolgenden Spielen ist beeindruckend, besonders im Vergleich zu einigen anderen Spielern auf dieser Liste. Während die Erfolge des SC Bern in den vergangenen Jahren hinter den Erwartungen zurückblieben, ist es verständlich, warum der Verein sich von einem Spieler, der als Führungsfigur gilt, trennen möchte, um einen Neuanfang zu wagen.
Neben Untersander gibt es weitere Spieler, die in den letzten zwei Saisons kein Spiel verpasst haben: Fabian Maier (184 Spiele), Manix Landry (149 Spiele), Julian Schmutz (147 Spiele), David Aebischer (144 Spiele), Sven Senteler (138 Spiele), Tim Heed (133 Spiele), Tommaso de Luca (131 Spiele), Yannick Zehnder (127 Spiele), Luca Fazzini (125 Spiele) und Dario Wüthrich (113 Spiele).

Luganos jesper peltonen: ein finnischer rekord
Ein weiterer Spieler, der in den letzten drei Saisons jede Partie bestritten hat, ist Jesper Peltonen. Der Finne, der mit Schweizer Lizenz vom EHC Kloten zum HC Lugano wechselte, hat seit seinem Wechsel keine einzige Partie verpasst. Seine Zeit beim EHC Kloten war kurz und wenig erfolgreich, doch beim HC Lugano scheint er endlich seinen Platz gefunden zu haben. Seine Serie von Spielen ist ein Beweis für seine Anpassungsfähigkeit und seinen Willen, sich in einer neuen Umgebung zu beweisen.

Jooris: titelgewinn trotz kleiner aussetzer
Josh Jooris, seit 2019 in der National League aktiv, hat ebenfalls eine beeindruckende Serie hingelegt. Der Kanadier spielte zunächst zwei Jahre für den Lausanne HC, bevor er nach Genf wechselte. Dort hat er in den letzten drei Saisons alle Spiele bestritten und war maßgeblich am Gewinn der Champions Hockey League beteiligt. Besonders hervorzuheben ist sein Beitrag zum historischen ersten Meistertitel des Geneve-Servette HC in der Saison 2022/23, für den er 21 Scorerpunkte in der Regular Season und sieben in den Playoffs beisteuerte.

Damien riat: playoff-frustration trotz beständigkeit
Im Gegensatz zu den anderen Spielern hat Damien Riat in der Saison 2023/24 zwei Partien verpasst. Doch aufgrund der zahlreichen Playoff-Partien, die der Lausanne HC in den letzten Jahren bestritten hat, reicht es dem Schweizer Nationalspieler zu Platz zwei in dieser Rangliste. Trotz seiner fast 200 Spiele andauernden Serie konnte Riat bisher keinen Meistertitel feiern. Zweimal scheiterten die Waadtländer an den ZSC Lions. Und nun, nach dem Ausscheiden im Viertelfinale, stellt sich die Frage, ob seine Monsterserie gerettet werden konnte.

Christoph bertschy: ein ausnahmemann der beständigkeit
An der Spitze des Rankings steht Christoph Bertschy, ein absoluter Ausnahmemann. Mit 477 Spielen in Serie hat er eine unglaubliche Leistung vollbracht, die seinesgleichen sucht. Seine letzte Partie verpasste er vor fast acht Jahren. Ein Wert, der nicht nur seine außergewöhnliche Belastbarkeit, sondern auch seine unerschütterliche Hingabe zum Sport unterstreicht. Bertschy, der noch bis 2029 beim HC Fribourg-Gottéron unter Vertrag steht, könnte schon im kommenden Herbst die Marke von 500 Spielen in Serie knacken. Damit würde sich eine Legende in der National League weiter schreiben.
Vorerst richtet sich Bertschys Fokus jedoch vollumfänglich auf das Playoff-Finale, in dem die Drachen um ihren ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte kämpfen. Die Liga hält den Atem an, während dieser Mann Geschichte schreibt.
