Afriyie bleibt bis 2028: aarau sichert sich torjäger mit knipser-gen

Daniel Afriyie schießt, Aarau verlängert – automatisch. Der Ghanaer traf achtmal in 23 Spielen, sein Verlauf zieht sich nun bis Juni 2028, ohne dass ein einziger Franken Ablöse floss.

Die klausel zog – und keiner im club ist überrascht

Die klausel zog – und keiner im club ist überrascht

Die Option war kein Geheimnis, aber ihre Auslösung kommt wie ein Sechser im Lotto. Afriyie kam im Sommer ablösefrei vom FC Zürich, lief sofort heiß und schraubte die Trefferquote des Tabellendritten in der Challenge League nach oben. Brunello Iacopatta nominiert ihn seit Wochen unverändert in der Startelf, weil er neben Toren auch die Abwehr beschäftigt. Fünf Assists zeigen: Der Stürmer denkt nicht nur in Kategorien von Elfmetern, sondern auch von Eins-gegen-eins-Dribblings.

Die Vertragsverlängerung stabilisiert Aarau mitten im Abstiegs-Poker. Vaduz führt die Liga an, die Luzerner jagen Platz zwei. Aarau hält mit fünf Punkten Rückstand den Barrage-Rang, aber die Konkurrenz schaut auf den Schweizer Uhrwerk-Stürmer, der bis 2028 nicht mehr weg darf. Die Ablöseforderung dürfte steigen – ein Luxusproblem für sportliche Leiter Philipp Kresnik.

Die Botschaft an die Fans ist klar: Wer jetzt Tickets löst, sieht Afriyie mindestens vier weitere Jahre im Brügglifeld. Für die Super-League-Rückkehr, das erklärte Ziel des Vereins, braucht es Konstantanz. Mit Afriyie im Angriff und der Option im Rücken kann Aarau weiter nach vorne spielen, ohne den Blick über die Schulter zu fürchten.