Spanien u21 jagt nächsten kantersieg – kosovo droht die nächste demontage

Alcalá de Henares bereitet sich auf ein Fußball-Massaker vor. Die spanische U21 hat in den letzten fünf Tagen bereits sieben Tore gegen Zypern versenkt, jetzt will sie Kosovo in dieselbe Klasse schicken. Anpfiff 19:00 Uhr – und kein Gegner der Qualifikation hat bisher die rote Wand von David Gordos Mannschaft durchbrochen.

Gonzalo garcía lädt zum tor-krimi

Gonzalo garcía lädt zum tor-krimi

Der Kapitän und Real-Madrid-Stürmer führt mit fünf Treffern die Torschützenliste an. Sein letztes Doppelpack ließ zypriotische Abwehrreihen wie Bowlingkegel umfallen. Gegen Kosovo wird er erneut die Spitze bilden, während hinter ihm ein Mittelfeld umgebaut wird: Mario Martín fehlt gelbgesperrt, dafür drängen Marc Bernal und Fer López nach ihren Einwechsel-Masterclasses in Larnaca in die Startelf.

Die Bilanz verrät eine Brutalität: vier Spiele, vier Siege, 17:2 Tore. Die Defensive kassierte nur zwei Gegentreffer – beide nach Standards. Kosovo-Coach Prishtina Musaj sprach nach dem 0:3 im Hinspiel von „einem Lehrgang auf höchstem Niveau“. Heute soll wenigstens die eigene Ehre gerett werden.

Doch Spanien schlägt nicht nur zu, es kontrolliert. Die Ballbesitzquote gegen Zypern: 72 Prozent. Die Passgenauigkeit: 92 Prozent. Die Laufleistung: 114 Kilometer – mehr als jede andere U21-Auswahl in dieser Quali-Runde. Die Zahlen sind kein Zufall, sondern Ergebnis eines Pressing-Systems, das schon nach fünf Sekunden den Ball zurückerobert.

Live sehen kann man das Spektakel im Free-TV: Teledeporte und die Streaming-Plattform RTVE Play übertragen ohne Geoblocking. Der Centro Deportivo in Alcalá de Henares bietet 4.800 Plätze, bereits sind 4.200 Karten weg. Die restlichen 600 werden heute Nachmittag an der Tageskasse verteilt – Spanien spielt vor ausverkaufter Kulisse.

Ein Sieg würde den Vorsprung auf Platz eins auf neun Punkte erhöhen und die frühzeitige Qualifikation für die Endrunde 2027 in Saudi-Arabien einläuten. Die letzte spanische U21, die vorzeitig zog, gewann 2019 den Titel. Die Vorzeichen stimmen – und Kosovo steht im Weg.