Spanien stolpert: remis gegen kap verde – wm-traum wankt!

Atlanta – Ein Paukenschlag beim ersten WM-Spiel Spaniens: Gegen Kap Verde trennten sich die Iberer überraschend mit 0:0. Ein Ergebnis, das die Ausgangslage in der Gruppe H vor einem Kopfschmerz hinterlässt und die Frage aufwirft, ob die amtierenden Europameister in der Lage sind, die Erwartungen zu erfüllen.

Die defensive patzt, die offensive versagt

Die Partie verlief einseitig. Spanien drückte von Beginn an auf das Tempo, doch die Abwehr von Kap Verde stand einem Berg ähnlich. Immer wieder scheiterten die Angreifer der „Roten“ an dem erfahrenen Torwart Vozinha. Die Kapverder hingegen lauerten auf Konter, die jedoch selten gefährlich wurden. Das Remis ist ein Weckruf für den spanischen Trainer, der nun seine taktische Ausrichtung überdenken muss.

Ein Detail, das niemand sieht: Die fehlende Kreativität im Mittelfeld. Die sonst so spielstarken Fäden von Pedri und Gavi wurden von den robusten Kapverdern gekappt. Das Ergebnis: Ein zahnloser Angriff, der es nicht schafft, die gegnerische Abwehr zu knacken.

Die Tabelle der Gruppe H sieht nach dem ersten Spieltag wie folgt aus: Spanien und Kap Verde führen punktgleich das Rennen an, während Uruguay und Saudi-Arabien noch auf ihren ersten Sieg hoffen. Das Duell zwischen Uruguay und Saudi-Arabien, das gestern Abend ausblieb, wird nun mit besonderer Spannung erwartet, da es die Verteilung der Kräfte in der Gruppe maßgeblich beeinflussen wird.

Was die kommenden spiele bringen

Was die kommenden spiele bringen

Für Spanien gilt es, sich schnell zu fangen. Am Sonntag treffen sie auf Saudi-Arabien, ein vermeintlich leichteres Spiel, das aber angesichts der heutigen Leistung alles andere als garantiert ist. Die Begegnung gegen Uruguay am 26. Juni wird dann die entscheidende Prüfung sein. Verliert Spanien eines dieser Spiele, könnte der Traum von der WM-Krone schon früh platzen.

Die Fakten: Spanien – 1 Punkt, Kap Verde – 1 Punkt, Uruguay – 0 Punkte, Saudi-Arabien – 0 Punkte.

Die Welt hält den Atem an. Zeigt Spanien seine wahre Stärke oder ist das Turnier bereits in der Gruppenphase zu Ende?