Sören steinhaus bleibt dem bergischen hc treu – vertrag bis 2028 verlängert
Er hätte gehen können. Mehrere Bundesligisten buhlten um ihn. Doch Sören Steinhaus verlängerte seinen Vertrag beim Bergischen HC vorzeitig – bis 2028. Der 22-jährige Linksaußen ist in dieser Saison einer der auffälligsten Spieler der Liga. 91 Tore, 71 Assists. Zahlen, die sprechen.

Warum er trotz anfragen blieb
Steinhaus wollte nicht nur Geld. Er wollte Spielzeit. Verantwortung. Entwicklung. „Der Wunsch, hier zu bleiben, kam von mir“, sagte er selbstbewusst. Der BHC ist kein Topklub. Aber er bietet Raum. Für Talente. Für Ideen. Für Spieler wie ihn.
Sein Weg war kein Zufall. Vom TSV Bayer Dormagen, wo er gelernt hat, was Handball bedeutet, direkt in die Bundesliga. Nach einem Jahr Leihe zurück nach Dormagen – nun endgültig in Solingen. Dort ist er kein Joker mehr. Er ist gesetzt. Unverzichtbar.
Stefan Kretzschmar, Weltmeister und BHC-Experte, nennt ihn „den mit Abstand gefährlichsten Spieler“ des Teams. Das ist kein Kompliment. Es’s eine Feststellung. Steinhaus ist nicht nur Torschütze. Er ist Antreiber. Spielmacher. Anführer, auch wenn er noch jung ist.
Deutschlands Handballzukunft trägt seinen Namen. U19-Europameister 2021. U21-Weltmeister 2023. Nun der Sprung in die A-Nationalmannschaft. Keine Frage mehr, nur eine Frage der Zeit. Und er weiß: Wer in der stärksten Liga der Welt spielt, muss sich beweisen – jeden Tag.
Die Entscheidung war klar. Kein Wechsel, keine Spekulationen. Steinhaus bleibt. Und der BHC? Der hat nicht nur einen Spieler verlängert. Er hat eine Identität gefunden.
