Škoda elroq und enyaq: frischzellenkur für e-modelle mit android-infotainment

München – Škoda krempelt seine erfolgreichen Elektro-SUVs Elroq und Enyaq auf Herz und Nieren und bereitet für 2026 eine umfassende Überarbeitung vor. Das Ziel: Die Konkurrenzfähigkeit in Europa weiter zu festigen und an den starken Verkaufszahlen der vergangenen Jahre anzuknüpfen. Denn die Nachfrage nach den beiden E-Modellen des VW-Konzerns ist ungebrochen.

Android-infotainment und digitale schlüssel – die highlights

Nachdem der Elroq im vergangenen Jahr als kompakter SUV für Furore sorgte und der Enyaq seit 2020 die Familien überzeugt, stehen nun frische Impulse in den Startlöchern. Im Fokus der Aktualisierung stehen die Technologie an Bord, die Benutzererfahrung und die Energieverwaltung. Das Herzstück der Neuerungen ist ein modernisiertes Infotainmentsystem, das auf Android basiert. Ein neues Design, eine intuitive Bedienung und ein integrierter App-Store mit Apps wie Spotify und YouTube versprechen ein deutlich verbessertes Nutzererlebnis. Und wer sein Smartphone immer dabei hat, kann es ab 2026 auch als digitalen Schlüssel nutzen – inklusive der Möglichkeit, den Zugang mit Familienmitgliedern zu teilen.

Die Verkaufszahlen sprechen für sich: 2025 landete der Elroq als Neuling im E-Segment einen beeindruckenden Erfolg mit über 112.000 produzierten Einheiten und mehr als 150.000 Bestellungen. Im Januar 2026 wurde er sogar zum meistverkauften Elektroauto in Europa. Der Enyaq hingegen konnte seit Produktionsbeginn im Jahr 2020 bereits über 300.000 Exemplare, inklusive des Coupé-Modells, absetzen.

Mehr reichweite und powerpass-integration

Mehr reichweite und powerpass-integration

Doch es gibt noch mehr: Škoda optimiert auch die Batterie-Technologie. Die Versionen mit 60 kWh Batterie (ersetzen die bisherigen 50-kWh-Modelle) nutzen nun Lithium-Eisen-Phosphat-Zellen und bieten eine höhere Reichweite von 408 Kilometern (statt 349 km). Die Leistung sinkt zwar geringfügig auf 190 PS (140 kW), aber die Integration des Powerpass-Ladedienstes direkt ins Navigationssystem sorgt für mehr Komfort beim Aufladen. Mit einer Auswahl von 20 Anbietern, Informationen zu Ladestationen und der Möglichkeit, Favoriten zu speichern, wird die Ladeerfahrung deutlich vereinfacht. Die Vehicle-to-Load (V2L)-Technologie ermöglicht es zudem, externe Geräte direkt über das Fahrzeug zu betreiben – ein praktischer Vorteil für Campingausflüge oder den Einsatz auf Baustellen.

Und ein Detail darf nicht fehlen: Unter der Motorhaube beider Modelle findet sich ab 2026 ein praktischer 21-Liter-Frunk, der zusätzlichen Stauraum bietet. Zudem gibt es eine induktive Ladestation für Smartphones mit bis zu 25 Watt Leistung und USB-C-Anschlüsse mit 45 Watt Leistung.

Mit diesen Verbesserungen unterstreicht Škoda seine Ambitionen im Elektromobilitätsmarkt und will seine Position als einer der führenden Anbieter von erschwinglichen und praxistauglichen Elektroautos in Europa weiter festigen. Die Zukunft der Elektromobilität bei Škoda sieht also vielversprechend aus – und die ersten Tests zeigen, dass die neuen Features tatsächlich einen spürbaren Mehrwert bieten.