Great wall motors kehrt zurück: der h7 bringt hybrid-power nach deutschland!

Nach einer fast zwei Jahrzehnte andauernden Pause wagt Great Wall Motors (GWM) den erneuten Angriff auf den deutschen Automarkt. Das erste Modell im Bündel: Der H7, ein SUV, der nicht nur durch sein Design, sondern auch durch seine fortschrittliche Hybridtechnik überzeugen soll. Ein Comeback, das mehr als nur Nostalgie bedeutet – es ist eine Demonstration chinesischer Ingenieurskunst und Innovationskraft.

Ein erbe, das man pflegt, eine zukunft, die man gestaltet

Ein erbe, das man pflegt, eine zukunft, die man gestaltet

Die Geschichte von GWM in Deutschland beginnt im Jahr 2006 mit dem Hover, einem robusten SUV mit Offroad-Ambitionen. Der H7 knüpft nun direkt an diesen Pioniergeist an, doch die Zeiten haben sich geändert. Während der Hover auf eine Mitsubishi-basierte Technik setzte, präsentiert der H7 eine vollständig eigenentwickelte Plattform, die von klassischen Verbrennungsmotoren bis hin zu leistungsstarken Plug-in-Hybridantrieben reicht. Die strategische Entscheidung, den H7 unter dem Dach der Marke GWM zu positionieren, statt unter dem Tochterlabel Haval, unterstreicht das Bestreben, eine klare Markenidentität im europäischen Raum zu etablieren – ein Schritt, der sich von der komplexen Markenlandschaft im chinesischen Heimatmarkt abhebt. Wey steht für das Premium-Segment, Tank für die härteren Geländegänger, und GWM für die breitere Masse.

Drei Motorisierungen für unterschiedliche Ansprüche: Der H7 wird mit einem 2.0-Liter-Turbobenziner (222 PS), einem Full-Hybrid (1.5-Liter-Benziner + Elektromotor, 247 PS) und einem Plug-in-Hybrid (1.5-Liter-Benziner + Elektromotoren, 435 PS) angeboten. Letzterer bietet eine beeindruckende elektrische Reichweite von 120 Kilometern (CLTC-Zyklus) und verfügt über einen intelligenten Allradantrieb mit bis zu 50/50-Kraftverteilung sowie eine Zugkraft von 1,8 Tonnen – beeindruckende Werte, die den H7 auch abseits befestigter Straßen interessant machen.

Das Interieur des H7 ist geprägt von einer modernen Optik mit dominierenden Displays: Ein 12,3-Zoll-Kombiinstrument und ein riesiges 15,6-Zoll-Infotainment-System dominieren das Cockpit und bieten Zugang zum proprietären Coffee O.S. Betriebssystem. Die Anordnung der Bedienelemente in zwei Ebenen – Klimaanlage unten, Fahrfunktionen und Offroad-Einstellungen oben – sorgt für eine intuitive Bedienung. Obwohl das Design insgesamt schlicht gehalten ist, verspricht die umfangreiche Serienausstattung ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die Tank 300, ein weiteres Modell aus dem Portfolio von GWM, wird voraussichtlich bald folgen und sich durch ihre noch robustere Bauweise und ihre ausgeprägte Offroad-Tauglichkeit auszeichnen – ein Modell für alle, die den H7 noch etwas abenteuerlicher unterwegs erleben möchten.

Der H7 wird ab dem vierten Quartal 2026 in Deutschland erhältlich sein. Ob er den deutschen Markt wirklich erobern kann, wird von seinem Preis und der Akzeptanz der chinesischen Marke abhängen. Doch eines ist klar: Mit dem H7 setzt GWM ein deutliches Zeichen und zeigt, dass China längst nicht mehr nur billige Autos produziert, sondern auch technologisch führend sein kann. Der Kampf um die Vorherrschaft im SUV-Segment nimmt eine neue, spannende Wendung.