Ski alpin olympia 2026: cochran-siegle überrascht im ersten abfahrtstraining – sorge um möller
- Erstes abfahrtstraining in bormio: cochran-siegle an der spitze
- Starke leistungen der favoriten
- Odermatt tastet sich heran
- Franzoni freut sich auf das rennen vor heimischem publikum
- Jocher als einziger deutscher teilnehmer
- Sorge um fredrik möller nach sturz
- Ausblick auf das rennen am samstag
- Weitere nachrichten von olympia mailand cortina 2026
Erstes abfahrtstraining in bormio: cochran-siegle an der spitze
Ryan Cochran-Siegle aus den USA hat das erste Abfahrtstraining im Rahmen der Olympischen Spiele Mailand Cortina 2026 für sich entschieden. Auf der anspruchsvollen Strecke der Stelvio in Bormio zeigte der Amerikaner eine beeindruckende Leistung und fuhr in 1:56,08 Minuten die schnellste Zeit. Damit setzte er sich vor den Italiener Giovanni Franzoni (+0,16 Sekunden) und den Schweizer Marco Odermatt (+0,40 Sekunden) durch. Die Bedingungen waren trotz Neuschnee gut, aber die Fahrer tasteten sich noch an die Strecke heran.

Starke leistungen der favoriten
Hinter dem Trio platzierten sich weitere Top-Favoriten. Alexis Monney (Schweiz/+0,66), Dominik Paris (Italien/+0,94), Vincent Kriechmayr (Österreich/+1,00) und der Weltmeister Franjo von Allmen (Schweiz/+1,01) zeigten ebenfalls vielversprechende Leistungen. Allerdings verpasste Monney im Training ein Tor. Es ist wichtig zu beachten, dass das Training lediglich eine erste Standortbestimmung darstellt und die Fahrer noch nicht ihr volles Potenzial ausgeschöpft haben.

Odermatt tastet sich heran
Der Gesamtweltcupführende Marco Odermatt zeigte sich im ersten Training noch zurückhaltend. Er erklärte im Interview mit Eurosport, dass die Piste weicher sei als erwartet und die Bedingungen anders als bei den regulären Weltcuprennen Ende Dezember. “Die Piste ist, wie sie ist. Es ist immer noch schwierig und hat immer noch ein paar Schläge. Und je schneller es wird, desto mehr Schläge wird geben. Wir werden die echte Stelvio am Samstag sehen”, so der ehemalige Weltmeister.

Franzoni freut sich auf das rennen vor heimischem publikum
Giovanni Franzoni zeigte sich begeistert von der Möglichkeit, in Italien zu starten. “Zurück nach Italien zu kommen und hier zu starten ist unglaublich”, sagte der 24-Jährige. Er zeigte sich trotz des Neuschnees zufrieden mit der Strecke. “Bei der Streckenbesichtigung dachte ich, dass es schlechter ist. Aber es ist für ein Training okay. Im Rennen wird es dann hoffentlich besser”, so Franzoni.
Jocher als einziger deutscher teilnehmer
Als einziger deutscher Teilnehmer nahm Simon Jocher am Training teil. Er belegte mit einem Rückstand von 2,53 Sekunden auf Cochran-Siegle den 24. Platz. Jocher nutzte das Training, um sich mit den Schlüsselstellen der Stelvio vertraut zu machen. Die DSV-Hoffnung möchte sich für das Rennen am Samstag optimal vorbereiten.
Sorge um fredrik möller nach sturz
Das Training wurde von einem Sturz des norwegischen Fahrers Fredrik Möller überschattet. Der 25-Jährige konnte zwar selbstständig aufstehen, hielt sich aber den linken Arm und musste mit dem Rettungshelikopter abtransportiert werden. Eine genaue Diagnose steht noch aus. Die Sorge um Möller ist groß, und alle hoffen auf eine schnelle Genesung.
Ausblick auf das rennen am samstag
Das Abfahrtsrennen findet am Samstag (ab 11:30 Uhr live bei Eurosport und HBO Max) statt. Die Fahrer werden dann alles geben, um um die olympischen Medaillen zu kämpfen. Es wird erwartet, dass die Strecke am Samstag anspruchsvoller sein wird als im Training. Die Wetterbedingungen könnten ebenfalls eine Rolle spielen. Die Organisatoren beobachten die Situation genau.
Weitere nachrichten von olympia mailand cortina 2026
- Wasmeier warnt Vonn: „Kann zu dauerhaften Schäden kommen“
- Wetter gefährdet Olympia-Abfahrt in Bormio: „Wäre Sünd und Schande“
