Skandal um verbandschef: luxushotel und geliebte in new york!

Der brasilianische Fußball steht unter massivem Verdacht: Samir Xaud, Präsident des brasilianischen Fußballverbands (CBF), soll Verbandsgelder für private Zwecke missbraucht haben. Ein New-York-Trip mit seiner vermeintlichen Geliebten und luxuriöse Unterkünfte werfen ein schmutziges Licht auf den Funktionär – während seine Ehefrau und seine Kinder in Brasilien warten.

Die details des luxuriösen ausflugs

Laut brasilianischen Medienberichten buchte Xaud, 42, Anfang Juni für acht Tage ein Zimmer im Hyatt Regency Grand Central in Manhattan für Camila Cristina Andrade, eine Fitness-Unternehmerin. Die Kosten für den Aufenthalt beliefen sich auf rund 11.500 Dollar (ca. 10.020 Euro). Paparazzi-Fotos zeigen das Paar bei einem teuren Abendessen im Harry Cipriani, einem Restaurant am Central Park, das bei Prominenten und Geschäftsleuten hoch im Kurs steht. Ein Abendessen dort kann leicht 300 Dollar kosten – inklusive Wein und Vorspeisen.

Doch das ist nicht die einzige Anschuldigung. Bereits im Dezember 2025 soll Xaud die brasilianische Influencerin Tamares Fernandes Barcellos auf Verbandskosten zu einem Turnier nach Katar begleitet haben. Diese Vorwürfe, kombiniert mit dem New-York-Skandal, lassen den CBF in keinem guten Licht dastehen.

Die offizielle stellungnahme des verbands

Die offizielle stellungnahme des verbands

Der CBF wies die Vorwürfe entschieden zurück und erklärte, dass sämtliche Ausgaben der Organisation ausschließlich im Zusammenhang mit institutionellen Aktivitäten stehen würden. Persönliche Ausgaben der Funktionäre würden von diesen selbst getragen. Diese Versicherung dürfte jedoch kaum die Gemüter der Öffentlichkeit beruhigen, insbesondere nicht die seiner Ehefrau, Natalia, mit der er seit 20 Jahren verheiratet ist und drei Kinder hat.

Was niemand offen anspricht: Der Zeitpunkt des Trips ist höchst fragwürdig. Während Xaud in New York mit seiner Geliebten speiste, bereitete sich die brasilianische Nationalmannschaft auf das erste WM-Spiel in Mexiko-Stadt vor. Ein Spiel, das für Brasilien von großer Bedeutung war.

Die Causa Xaud ist ein Schlag ins Gesicht für den brasilianischen Fußball und wirft ernsthafte Fragen nach der Integrität des Verbands auf. Es bleibt abzuwarten, welche Konsequenzen dieser Skandal für den Verbandspräsidenten und den CBF haben wird. Die Affäre hat das Potenzial, das Ansehen des brasilianischen Fußballs nachhaltig zu beschädigen, gerade vor dem Hintergrund der bevorstehenden Weltmeisterschaften.