Sinner zwingt medvedev in wüste zu knie – 100. masters-sieg mit sahnehäubchen
Die Wüste brennt, und Jannik Sinner lässt sie kochen. Mit zwei Tiebreak-Knallern, 7:6 (8), 7:6 (4), schnappt sich der Südtiroler bei 39 °C Schatten seine erste Sonne von Indian Wells – und die siebte Punktserie am Stück im Finish ist reines Kino.

Medvedevs rache versandet in 43 sekunden
Der Russe führt 6:5 im ersten Tiebreak, doch Sinner antwortet mit einem Return-Lob, der dem Netzroller die Spucke wegnimmt. Vom 6:6 weg diktiert der Italiener bis zum letzten Ballwechsel – 1:58 Stunden, ein Matchball, keine Gnade. Für Medvedev bleibt die trostlose Erkenntnis: Er kann selbst dann nicht gewinnen, wenn Alcaraz vorher schonmal ausgeschaltet ist.
Die Zahlen schreien. Sinner hat jetzt sechs der neun Masters-Trophäen, fehlen nur noch die rote Jahreswüsten von Monte Carlo, Madrid und Rom. Und: Es ist sein 100. Masters-Sieg, bei nur 15 Niederlagen – eine Bilanz, die selbst Djokovic mit 27 Jahren nicht hatte.
Doch der Blick bleibt vorn. Morgen schlägt in Miami die nächste Hitze ein, und Medvedev rutscht trotz Final-Niederlage wieder in die Top Ten – ein automatisches Upgrade, das seine Halbfinal-Demontage von Alcaraz mit Goldrand versieht. Für Sinner heißt es: Ab in den Kühlschrank, die Saison ist erst zwei Wochen alt, und schon riecht sie nach Grand-Slam-Titel Nr. 2.
