Sinner dominiert in monte carlo: auf dem weg zum weltranglisten-thron?

Jannik Sinner hat in Monte Carlo eine beeindruckende Vorstellung gezeigt und Ugo Humbert in nur 64 Minuten mit 6:3 und 6:0 deklasst. Der Italiener demonstriert eindrucksvoll seine Form und setzt seine Siegesserie fort – ein klarer Signal an Carlos Alcaraz und den Rest des Tenniszirkels.

Die unaufhaltsame siegerstraße des jungen italieners

Die unaufhaltsame siegerstraße des jungen italieners

18 Siege in Folge auf der ATP-Tour, davon 36 aufeinanderfolgende Sätze gewonnen – diese Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Nur Rafael Nadal kann mit einer solchen Dominanz in der jüngeren Vergangenheit mithalten. Für Sinner bedeutet dies, dass er in den kommenden Tagen die Chance hat, Carlos Alcaraz vom Thron des Weltranglistenführers zu stoßen. Nur noch vier Siege trennen ihn vom erneuten Sprung an die Spitze des Tennis.

Was seine Leistung besonders bemerkenswert macht, ist seine Anpassungsfähigkeit. Sinner zeige, dass er auf jedem Belag mithalten kann. Nach seinem Erfolg auf Hartplatz in Miami setzt er nun auch auf Sand einen eindrucksvollen Fuß. Der Sieg in Monte Carlo ist kein Zufall, sondern ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum angestrebten Grand-Slam-Titel in Roland Garros.

Ein Schlüsselmoment war der frühe Break im ersten Satz, der Humbert sichtlich demoralisierte. Auch wenn die Bedingungen in Monaco – ein kalter, nebliger Tag – das Spiel erschwerten, ließ sich Sinner nicht entmutigen. Im zweiten Satz führte er schnell mit 5:0 und ließ seinem Gegner kaum Luft zum Atmen. Humbert, der in Monaco lebt und eigentlich von der Unterstützung der Fans profitieren sollte, fand kaum Mittel gegen Sinner’s aggressives Spiel.

Die nächste Hürde wartet im Achtelfinale gegen den Sieger des Duells zwischen Cerúndolo und Machac. Doch Sinner scheint unaufhaltsam. Besonders beeindruckend ist seine Bilanz gegen Linkshänder: 22 Siege in den letzten 22 Partien, wobei sein letzter Rückschlag auf Shanghai 2023 gegen Ben Shelton zurückliegt. Auch gegen französische Spieler ist er in den letzten 26 Begegnungen ungeschlagen.

Die Herausforderung in Roland Garros bleibt jedoch bestehen. Sinner hat offen gesagt, dass ihm das Gleiten auf Sand immer noch Schwierigkeiten bereitet. Aber mit seiner aktuellen Form und seinem unbändigen Willen scheint er bereit, diese Hürde zu überwinden und Geschichte zu schreiben. Die Tenniswelt hält den Atem an, während Sinner seine Ambitionen in Monte Carlo und darüber hinaus unter Beweis stellt. Sein Aufstieg zur Weltspitze ist mehr als nur eine Möglichkeit – er scheint unausweichlich.