Silber und bronze für deutsche skeleton-damen – flock triumphiert in cortina

Starke leistung in cortina d’ampezzo: deutsche skeleton-frauen auf dem podium

Nach den erfolgreichen Männern haben auch die deutschen Skeleton-Damen bei den Olympischen Spielen in Cortina d’Ampezzo überzeugt. Susanne Kreher (27) sicherte sich die Silbermedaille, während Jacqueline Pfeifer (31) mit dem dritten Platz das Podium komplettierte. Die österreichische Athletin Janine Flock (36) feierte einen souveränen Sieg. Die deutschen Damen zeigten eine starke Leistung und bestätigten das gute Ergebnis der deutschen Skeleton-Mannschaft.

Janine flock unantastbar: vier fehlerfreie läufe zum olympiasieg

Janine Flock bewies in Cortina d’Ampezzo Nervenstärke und ließ sich von dem Druck nicht beeindrucken. Mit vier fehlerfreien Läufen verteidigte sie ihre Führung und sicherte sich die Goldmedaille. Ihr Auftritt war geprägt von Präzision und Konstanz, was ihr den verdienten Sieg einbrachte. Die Konkurrenz hatte keine Chance, mit ihrer Leistung mitzuhalten.

Silber-debüt für susanne kreher: ein historischer moment

Für Susanne Kreher ist die Silbermedaille ein bedeutender Meilenstein in ihrer Karriere. Es sind ihre ersten Olympischen Spiele, und direkt eine Medaille! Im November lief es auf der gleichen Bahn noch nicht optimal, wo sie lediglich den zwölften Platz belegte. „Ich war damals total nervös und angespannt“, gestand Kreher. „Es war der erste Weltcup der Saison, noch dazu auf der Olympiabahn.“ Diesmal passte jedoch alles: Körper, Schlitten und vor allem die mentale Einstellung.

Jacqueline pfeifer kämpft sich zurück: ein beeindruckendes comeback

Auch Jacqueline Pfeifer feierte in Cortina ein starkes Comeback. Nach Silber bei den Spielen 2018 in Pyeongchang (damals noch als Lölling) folgte eine schwierige Zeit mit Platz acht in Peking 2022 und dem Ausschluss aus dem Weltcup-Team. Doch sie gab nicht auf. Im November meldete sie sich mit einem Weltcup-Sieg auf der Olympiabahn zurück und krönte ihr Comeback nun mit Bronze.

Die ausgangslage: enttäuschung im november überwunden

Sowohl Kreher als auch Pfeifer hatten im November in Cortina d’Ampezzo noch mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Kreher belegte lediglich Platz zwölf, während Pfeifer sich nicht für den Wettbewerb qualifizieren konnte. Die beiden Athletinnen nutzten die Zeit, um an ihren Schwächen zu arbeiten und ihre Form zu verbessern. Diese Anstrengungen zahlten sich nun bei den Olympischen Spielen aus.

Mixed-team-wettbewerb: nächste chance auf edelmetall

Das deutsche Skeleton-Team hat bereits zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen gewonnen. Am Sonntag steht der Mixed-Team-Wettbewerb an, bei dem Deutschland mit zwei Teams an den Start geht: „Deutschland 1“ mit Axel Jungk (34) und Kreher sowie „Deutschland 2“ mit Christopher Grotheer (33) und Pfeifer. Die größten Konkurrenten kommen aus Großbritannien, aber die deutschen Teams sind zuversichtlich, auch hier um die Medaillen mitzukämpfen.

Die konkurrenz aus großbritannien

Das britische Team gilt als stärkster Konkurrent im Mixed-Team-Wettbewerb. Mit ihren erfahrenen Athleten und einer starken Teamleistung stellen sie eine ernstzunehmende Bedrohung für die deutschen Medaillenambitionen dar. Es bleibt spannend zu sehen, wie sich die beiden Teams schlagen werden und wer am Ende die Nase vorn hat. Die Spannung ist groß, und die Fans dürfen sich auf einen packenden Wettbewerb freuen.