Shai gilgeous-alexander schreibt nba-geschichte - 127 spiele mit 20+ punkten

Shai Gilgeous-Alexander hat die NBA-Statistikbücher wieder einmal umgeschrieben. Mit 35 Punkten gegen die Boston Celtics stellte der Superstar der Oklahoma City Thunder nicht nur den 104:102-Heimsieg sicher, sondern auch einen Rekord auf, der 63 Jahre lang unangetastet blieb. 127 Spiele in Folge mit mindestens 20 Punkten - mehr hat noch kein Spieler in der Geschichte der Liga geschafft.

Rekordjagd mit sieg versöhnt

Der Kanadier überflügelte damit niemand Geringeren als Wilt Chamberlain, desser Bestmarke von 126 Spielen seit 1963 als unantastbar galt. "Alle Rekorde sind großartig, aber sie sind bedeutungslos, wenn man nicht gewinnt", kommentierte Gilgeous-Alexander nach dem Spiel. Die Siegesserie der Thunder hält nun bei sieben Spielen - und das ohne den verletzten deutschen Center Isaiah Hartenstein.

Oklahoma City führt die Western Conference weiterhin souverän an. Das Team um den 27-jährigen Guard zeigt sich in dieser Saison als perfekt eingespielte Einheit, die offensiv wie defensiv überzeugt. Die Celtics hatten trotz eines starken letzten Viertels keine Antwort auf die konstante Offensivpower des Kanadiers.

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Auch die deutschen Akteure in der NBA sorgten für positive Schlagzeilen. Tristan da Silva und Moritz Wagner führten die Orlando Magic mit einem 136:131-Sieg gegen die Washington Wizards zum sechsten Erfolg in Serie. Da Silva beendete das Spiel mit 26 Punkten, sieben Rebounds und zwei Assists - eine Leistung, die ihn endgültig als rising Star der Eastern Conference etabliert.

Moritz Wagner, Weltmeister von 2023, steuerte in elf Minuten Spielzeit sieben Punkte und fünf Rebounds bei. Die Magic halten damit Kurs auf die Playoffs und liegen aktuell auf Platz fünf der Eastern Conference. Die Entwicklung beider deutscher Spieler zeigt, dass der deutsche Basketball weiter auf dem Vormarsch ist.

Maximilian Kleber hingegen fehlte den Los Angeles Lakers beim 142:130-Sieg gegen die Chicago Bulls aufgrund einer Lendenwirbelverletzung. Die Lakers gewannen trotzdem dank einer Gala-Leistung von Luka Doncic, der 51 Punkte erzielte. Das Team aus Los Angeles sicherte sich damit den dritten Platz in der Western Conference - ein Ergebnis, das die Playoff-Ambitionen der Lakers untermauert.