Serie a-stürmer-check: diese top-stars bringen punkte, diese flops vernichten dein fantini

Milan – Wenn am Freitag um 18.30 Uhr Cagliari gegen Napoli den 30. Spieltag der Serie A eröffnet, brennt bei Millionen Fantamanagern die 90-Minuten-Uhr. Die Frage: Wen schickt man aufs Feld, wen lässt man draußen? Die Antwort liefert die brandneue Stürmer-Rangliste der Gazetta dello Sport – und sie zieht klare Trennlinien zwischen Goldgräbern und Gravitationsopfern.

Erste liga der glücksritter: zehn namen, die kein zweifel kennen

Donyell Malen dribbelt derzeit mit dem Selbstvertrauen eines Lotto-Millionärs, Juve-Juwel Kenan Yildiz spielt jeden Gegner schwindelig, Rasmus Hojlund jagt aus Manchester United-Distanz die italienische Lizenz zum Träumen. Daneben: Jeremie Boga, der bei Atalanta wieder den Rhythmus von 2020 findet, und Mateo Retegui-Kollege Pietro Esposito, der Cagliari mit jedem Start sprintet wie ein Katapult. Wer sie auf der Bank lässt, verschenkt Zähler – Punkt.

Die zweite Welle folgt dichtauf: Vitinha (Genoa) trifft aus dem Stand, Simeone (Napoli) nutzt jeden Quadratmeter im Strafraum, Rafael Leao (Milan) zieht seine Parallelen zum Tor wie einst Shevchenko. Die Message: Hier darf man rotieren, aber nicht verzichten – die Formkurve zeigt nach oben, die Gegner haben Lücken.

Risikogruppe und stolperfallen: wer jetzt wackelt

Risikogruppe und stolperfallen: wer jetzt wackelt

Andrea Pinamonti (Florenz) steht vor einer Wand namens Inter-Abwehr, Duván Zapata (Turin) kämpftgegen sein eigenes Sprunggelenk und die Aggressivität eines Bologna-Blocks. Romelu Lukaku? Der hat seit drei Spielen keine Dribbling-Pluspunkte mehr gesammelt – sein Körper schreit nach Pause, die Roma nach Toren. Hier drohen Minuspunkte statt Pluspunkte.

Ganz unten in der vierten Schublade landen Namen, die selbst Optimisten nur noch mit Schutzhelm berühren: Álvaro Morata (Milan) läuft gegen Monza in eine Falle, die ihn in der Saison schon zweimal ausbremste; Ratkov (Salernitana) trifft nur, wenn der Gegner schon mit dem Abstieg beschäftigt ist. Wer hier setzt, spielt Russisch-Roulette mit dem eigenen Tabellenplatz.

Die Devise für den 30. Spieltag lautet: Stürmer sind keine Schachfiguren, sondern Wetterfrösche. Die Form von heute ist morgen schon Makulatur – aber wer die Top-Favoriten ignoriert, braucht sich nicht zu wundern, wenn die Konkurrenz mit Doppel-Punkten davonzieht. Die Serie A liefert das Feuer, die Liste liefert die Schutzweste. Jetzt heißt es: Klicken, tauschen, jubeln – oder weinen.