Sensationssieg in batumi: sabrina vega holt silber bei em!
Batumi – Ein Triumph des deutschen Schachsports! Sabrina Vega, die 39-jährige Schachlegende aus Canarias, hat bei der diesjährigen Schach-Europameisterschaft in Batumi, Georgien, eine beeindruckende Silbermedaille gewonnen. Nach einer langen und erfolgreichen Karriere krönte sie ihre Teilnahme mit einer Leistung, die selbst erfahrene Schachkenner in Staunen versetzte.

Eine karriere voller höhen und tiefen
Vega, bereits neunfache spanische Meisterin, begann ihre außergewöhnliche Laufbahn im Alter von acht Jahren. Schon damals zeigte sie ihr Talent, als sie bei den spanischen Jugendmeisterschaften Vize-Championin wurde. Seitdem hat sie sich in der internationalen Schachszene einen Namen gemacht und ihre Karriere gekonnt mit Studium, Lehre und Muttersein vereinbart.
Ein besonderes Highlight war ihr Sieg über den ehemaligen Weltmeister Anatoly Karpov im Jahr 2016 – ein Beweis für ihre taktische Brillanz und ihr unerschütterliches Selbstvertrauen. In Batumi trat Vega als Nummer 19 der Setzliste an, doch sie bewies mit einer beeindruckenden Leistung, dass sie zu den besten Spielerinnen Europas gehört.
Mit 8,5 Punkten aus 11 Partien, darunter sieben Siegen und drei Unentschieden, sicherte sich Vega einen Platz im Kampf um die Medaillen. Nur eine einzige Niederlage gegen die überraschend starke Anastasiia Hnatyshyn (15 Jahre, Ukraine) konnte ihre beeindruckende Bilanz schmälern. Doch diese Niederlage scheint sie sogar beflügelt zu haben, denn sie folgte eine Serie von fünf Siegen in Folge.
Das Finale gegen die österreichische Spielerin Olga Badelka war von taktischer Finesse geprägt. Nach 60 Zügen einigten sich beide Spielerinnen auf ein Remis. Gleichzeitig trennten sich Hnatyshyn und ihre Gegnerin ebenfalls unentschieden, was zur überraschenden Ernennung der jungen Ukrainerin zur Europameisterin führte. Für Vega bedeutete dies die wohlverdiente Silbermedaille und eine Steigerung ihres Elo-Ratings um mehr als 20 Punkte.
Diese Leistung unterstreicht die außergewöhnliche Konstanz und das Talent von Sabrina Vega. Ihre Karriere umfasst bereits zahlreiche Erfolge, darunter vierte und fünfte Plätze bei den Weltmeisterschaften der Jugend. Trainiert wird sie vom Großmeister Manuel Pérez Candelario, unterstützt von Pepe Cuenca und David Martínez. Vega hat zudem Spanien bei elf Schacholympiaden vertreten und wurde 2018 mit dem Preis Reina Sofía ausgezeichnet, als sie sich weigerte, bei der Weltmeisterschaft in Saudi-Arabien mit Schleier anzutreten – ein Zeichen ihrer Prinzipienfestigkeit und ihres Kampfgeistes.
Die anderen spanischen Vertreterinnen in Batumi zeigten ebenfalls beachtliche Leistungen, wenn auch nicht ganz so erfolgreich wie Vega. Anna Matnadze belegte den 16. Platz, Rebeca Jiménez Fernández den 87., Mónica Calzetta den 114., Adhara Rodríguez Redondo den 125., Carolina Dámaso den 155. und Iraida Casadevall den 159. Platz.
Sabrina Vegas Silbermedaille ist nicht nur ein Erfolg für sie persönlich, sondern auch eine Inspiration für den gesamten deutschen Schachsport. Sie hat bewiesen, dass Leidenschaft, Disziplin und ein starker Wille zu außergewöhnlichen Leistungen führen können. Ihre Geschichte wird junge Schachspielerinnen ermutigen, ihre Träume zu verfolgen und sich den Herausforderungen zu stellen.
