Seixas dominiert die itzulia – junger franzose beeindruckt das peloton
Paul Seixas, der junge Franzose von Decathlon, scheint sich in der Itzulia a Bizkaia nicht nur an das Tragen des Maillot Jaune zu gewöhnen, sondern auch die Aufmerksamkeit der internationalen Radsportwelt auf sich zu ziehen. Mit gerade einmal 23 Jahren demonstriert er eine Reife und Konstanz, die seinesgleichen sucht.
Die euphorie des jungen leaders
Die Last der Führung wiegt schwer, doch Seixas scheint damit umzugehen. “Es ist ein zunehmender Fokus, aber ich konzentriere mich auf die Arbeit – und das ist das Radfahren in jeder Etappe”, erklärte er bescheiden. Seine Worte unterstreichen die Bodenständigkeit eines jungen Mannes, der sich trotz des Ruhms seiner Aufgabe bewusst ist. Die Unterstützung der Fans ist überwältigend. “Ich bin wirklich beeindruckt von der großen Zuschauerzahl jeden Tag. Ich genieße es sehr”, gestand er und offenbarte damit die Freude, die er an der Tour und der Wertschätzung durch das Publikum findet.
Doch es geht nicht nur um die Fans. Auch das Team spielt eine entscheidende Rolle. “Die Zusammenarbeit mit den anderen Fahrern ist hervorragend, obwohl es natürlich ein gewisses Maß an Respekt gegenüber dem Führenden gibt”, so Seixas. Diese Respektierung ist ein Zeichen dafür, dass er sich innerhalb des Teams etabliert hat und seine Position als Leader souverän ausfüllt.

Taktisches schachspiel in den pyrenäen
Die vierte Etappe, mit ihrem anspruchsvollen Profil – 167 Kilometer durch das bergige Gelände zwischen Galdakao und der Zielankunft Galdakao – verspricht ein weiteres Kapitel in dieser spannenden Geschichte. Die Konzeption der Etappe liegt in den Händen des ehemaligen Profis Igor Antón, der sechs Anstiege der dritten und einen der zweiten Kategorie eingebaut hat. Die bisherige Etappe zeigte, wie schwierig es war, eine Fluchtgruppe zu formen. “Es hat sehr lange gedauert, bis sich eine Ausreißergruppe bilden konnte, da viele Teams eine Ausreißung forcieren wollten. Wir haben es absichtlich verlangsamt, da wir wussten, dass später andere Teams dazu beitragen würden”, erklärte Seixas und verdeutlichte die taktische Raffinesse, die in den Etappen der Itzulia steckt. Es war kein ruhiger Tag, aber das gehört zum Radsport dazu.
Seixas' Leistung in dieser frühen Phase der Itzulia unterstreicht sein Potenzial und lässt aufregende Entwicklungen in der Zukunft erwarten.
