Schröders traum platzt: knicks demütigen cavaliers in den finals!

Cleveland – Der Traum von der NBA-Meisterschaft ist für Dennis Schröder und die Cleveland Cavaliers geplatzt. Im Conference Finals gegen die New York Knicks erlebten die Cavaliers eine bittere Niederlage und wurden in der Best-of-Seven-Serie mit 0:4 „gesweept“. Die Abschied von Schröder erfolgte aufgrund einer Erkrankung, die ihn in diesem entscheidenden Spiel nicht aufs Feld ließ.

Knicks feiern ersten finaleinzug seit jahrzehnten

Knicks feiern ersten finaleinzug seit jahrzehnten

Die New Yorker feierten einen überwältigenden Sieg mit 130:93 und sicherten sich damit den Einzug ins NBA-Finale – das erste seit 1999. Die letzte Meisterschaft der Knicks liegt sogar noch weiter zurück, nämlich im Jahr 1973. Karl-Anthony Towns führte die Knicks mit 19 Punkten zum Erfolg. Landry Shamet betonte nach dem Spiel, dass das Team noch vier weitere Siege benötigt, um den Titel zu holen, und dass die Finals-Konkurrenz noch zäher werden wird.

Ein „Sweep“ mit bitterem Nachgeschmack. Für die Cavaliers war es die elfte Siegesserie in Folge, doch gegen die Knicks waren sie machtlos. Headcoach Kenny Atkinson zeigte sich enttäuscht: „Man möchte die Erwartungen erfüllen. Das war eine herbe Pille zu schlucken.“ Die Niederlage wirft einen langen Schatten auf Schröders Karriere, der bereits in den Jahren 2017 und 2023 im Halbfinale scheiterte.

Ariel Hukporti, der zweite deutsche Spieler in dieser Partie, verbuchte in fast acht Minuten Spielzeit zwei Punkte, fünf Rebounds und einen Assist. Während die Cavaliers nun die Saison hinter sich lassen können, wartet auf die Knicks entweder ein Duell mit den Oklahoma City Thunder (mit Isaiah Hartenstein) oder den San Antonio Spurs (mit Victor Wembanyama), die aktuell mit 2:2 Punkten gleichstehen. Die Spannung im Rennen um den NBA-Titel ist damit kaum geringer.

Schröder muss weiterhin auf seine erste Finalteilnahme warten. Seine bisherigen Versuche mit den Atlanta Hawks und den Los Angeles Lakers endeten ebenfalls im Halbfinale. Die Frage, ob er jemals die Chance auf den NBA-Titel ergreifen kann, bleibt offen. Die Knicks hingegen sind bereit, alles zu geben, um nach Jahrzehnten der Wartezeit endlich wieder den Larry O'Brien Trophy in die Höhe zu stemmen.