Schock in der del: wagner mit historischer sperre nach horror-check!
München bangt um seine Playoff-Hoffnungen – und das aus gutem Grund. Fabio Wagner, Verteidiger von Red Bull München, hat eine monumentale Strafe von 14 Spielen für seinen rücksichtslosen Check gegen Edwin Tropmann vom ERC Ingolstadt erhalten. Eine Entscheidung, die in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) für Erdbeben sorgt und die Aussichten der Münchner auf den Titelgewinn erheblich trübt.

Die details des verhängnisvollen checks
Die Szene, die zu dieser heftigen Strafe führte, ereignete sich am Dienstagabend im Viertelfinalspiel gegen Ingolstadt. Wagner rammte Tropmann in einer Situation, in der dieser keinerlei Chance hatte, sich zu wehren. Der Ingolstädter musste daraufhin ins Krankenhaus gebracht werden, wo er weiteren Untersuchungen wegen Verletzungen im Hals- und Nackenbereich unterzogen wurde. Wagner selbst entschuldigte sich bereits in einem Videostatement, betonte aber auch seine Verantwortung für sein Handeln.
Der Disziplinarausschuss der DEL ließ keine Entschuldigungen auf sich warten. Die Begründung für die 14-Spiele-Sperre ist unmissverständlich: „Der Spieler Fabio Wagner unternahm keinen Versuch, die Scheibe zu erreichen. Der Kopf- und Nackenbereich war der Haupttrefferpunkt des Checks. Der Spieler Tropmann wurde verletzt und muss stationär behandelt werden. Der Check wurde extrem rücksichtslos und ohne spieltaktischen Zweck ausgeführt.“ Eine Ansage, die die Schwere der Tat unterstreicht.
Zusätzlich muss sich auch Jeremy McKenna aus der Münchner Mannschaft vorerst zurückhalten. Ihm wurde ebenfalls eine Spieldauer-Disziplinarstrafe für einen Check gegen Daniel Schmölz zugesprochen, ebenfalls im sensiblen Kopf- und Nackenbereich. Auch hier die Begründung: „Der Kopf- und Nackenbereich war Haupttrefferpunkt. Jeremy McKenna unternahm keinen Versuch, den Kontakt zu verhindern oder zu minimieren.“
Die Münchner stehen nun vor einer gewaltigen Herausforderung. Mit Wagner und McKenna fehlen zwei wichtige Spieler in den verbleibenden Spielen der Playoffs. Die Frage ist, ob die Mannschaft diesen Verlust kompensieren und doch noch die Chance auf den Titel nutzen kann. Die Serie zwischen München und Ingolstadt steht aktuell 5:6 für die Gäste, und das nächste Spiel ist für Samstag geplant. Eine Aufgabe, die nun ohne zwei Schlüsselspieler angegangen werden muss.
Die Strafe für Wagner ist nicht nur für Red Bull München bitter, sondern setzt auch ein deutliches Signal an die gesamte Liga. Die DEL macht deutlich, dass rücksichtslose Aktionen, die die Gesundheit der Spieler gefährden, nicht toleriert werden. Eine Entscheidung, die hoffentlich dazu beiträgt, dass in Zukunft weniger solche Szenen auf dem Eis zu sehen sind. Die Zukunft der Münchner Playoff-Hoffnungen hängt nun in der Schwebe.
