Schock in cornellà: rassismus-skandal erschüttert spanien!
Ein erschütternder Vorfall während des Länderspiels zwischen Spanien und Ägypten hat für Entsetzen gesorgt. Nicht das Unentschieden stand im Fokus, sondern die widerlichen Gesänge, die sich gegen Lamine Yamal richteten und Vini Jr. tief betroffen zurückließen. Ein dunkler Fleck auf dem Image des spanischen Fußballs.

Yamals anklage: „muselmanischer, wenn er nicht abprallt“
Die Szene, die sich in Cornellà zutrug, ist unfassbar: Während des Spiels wurden rassistische Parolen aus den Rängen skandiert, die sich gezielt gegen den jungen Lamine Yamal richteten. Der Barça-Star reagierte umgehend und prangerte den Vorfall via Social Media an, indem er die beleidigende Aussage „Muselmanischer, wenn er nicht abprallt“ öffentlich machte. Ein erneuter Schlag für den Fußball, der immer wieder mit diesem Problem zu kämpfen hat.
Vini Jr., der selbst immer wieder Ziel von rassistischen Anfeindungen war – zuletzt im Champions-League-Spiel gegen Prestianni – zeigte sofort seine Solidarität mit Yamal und teilte dessen Statement. „Über Rivalität und Vereinsfarben steht der Kampf gegen Rassismus“, betonte der brasilianische Superstar. Die Unterstützung fiel ihm leicht, denn eine Vielzahl von Top-Spielern, darunter Paul Pogba, Enzo Alves (Sohn von Marcelo), Xavi Hernández, Achraf Hakimi, Marco Asensio und Carles Puyol, schlossen sich der Empörung an und zeigten ihre Unterstützung für den jungen Talent.
Auch der FC Barcelona ließ die Unterstützung nicht fehlen. Von der offiziellen Vereinsseite wurden Genesungswünsche und Solidarität bekundet. Spieler wie Alejandro Balde, Héctor Fort, Marc Bernal, Fermín López und Marc Casadó schlossen sich ebenfalls an. Das zeigt, dass die Fußballwelt, trotz aller Rivalitäten, geschlossen gegen Rassismus eintritt.
Die Frage, die sich nun stellt, ist, wann diese Verhöhnung endlich aufhört. Spanien steht erneut im Rampenlicht, und die Debatte über Rassismus im Fußball muss neu entfacht werden. Es reicht nicht mit Lippenbekenntnissen. Die Täter müssen zur Rechenschaft gezogen werden, und die Vereine müssen endlich wirksame Maßnahmen ergreifen, um ein Klima der Toleranz und Respekt zu schaffen. Denn Fußball sollte eine Freude sein – für alle.
