Schock in bulgarien: levski sofia stürmt zum meistertitel!
Der bulgarische Fußball erlebt einen historischen Moment: Nach 14 Jahren Dominanz ist die Ära Ludogorez Rasgrad endgültig beendet. Levski Sofia krönte sich am Samstagabend zum Meister, vier Spieltage vor Saisonende – ein Befreiungsschlag für die Fans und ein Schock für die Liga.
Ein rekord zerrissen: das ende einer dynastie
Seit 2011/12 beherrschte Ludogorez Rasgrad die Parva Liga mit eiserner Faust. Der Klub, finanziert vom Pharma-Mogul Kyril Domustschiew, schien unaufhaltsam. Doch nun hat Levski Sofia dem Dauermeister die blaupause gezeigt und die Meisterschaft gefeiert – die erste seit 2009. Der Sieg gegen ZSKA 1948 Sofia (1:0) war der entscheidende Moment, der die lange Wartezeit beendete und die Fans in Ekstase versetzte.
Die Tabelle spricht eine deutliche Sprache: Bereits nach der regulären Saison führte Levski Sofia mit einem komfortablen Vorsprung von zehn Punkten. In der Meisterrunde, in der die Top-4 der Liga um den Titel kämpfen, wuchs dieser Vorsprung weiter an. Ludogorez Rasgrad hatte keine Chance mehr, den Rückstand aufzuholen – die Rekordserie ist damit jenseits von Rettung.
Was niemand so recht erwartet hatte: Hätte Ludogorez seine Serie fortsetzen können, hätte der Klub einen europäischen Rekord aufstellen können. Doch der Traum von 15 aufeinanderfolgenden Meistertiteln platzte am Samstagabend.

Mehr als nur ein titelgewinn: eine neue ära beginnt
Der Pokalsieg im April ging an ZSKA-Sofia, und die Chancen auf einen weiteren Titel sind für Ludogorez dahin. Nun gilt es, den zweiten Platz zu verteidigen, um sich für die nächste Saison optimal zu positionieren. Für Levski Sofia beginnt dagegen eine neue Ära – eine Ära voller Hoffnung und neuer Ziele.
Die Fans feiern ausgelassen, während Ludogorez Rasgrad die bittere Realität akzeptieren muss. Der Schock ist groß, aber die bulgarische Liga hat einen neuen König: Levski Sofia!
