Schlotterbeck-poker: wontorra bringt book an den rand!
Dortmund – Ein Interview, das vor Spannung nur so knisterte: DAZN-Moderatorin Laura Wontorra hat BVB-Sportdirektor Ole Book im Vorfeld des Spiels gegen Bayer Leverkusen in die Enge getrieben, als sie nach der möglichen Ausstiegsklausel in Nico Schlotterbecks neuem Vertrag bohrte. Ein Katz-und-Maus-Spiel, das die Fans in Atem hält und die Frage aufwirft: Kann Schlotterbeck für eine hohe Summe zu einem anderen Verein wechseln?
Book blockt aus – wontorra lässt nicht locker
Die Frage nach der Ausstiegsklausel, ein heißes Eisen im BVB-Umfeld, sollte im Gespräch mit Book endlich geklärt werden. Doch der Sportdirektor blieb hart: „Nein, diese Auskunft wird es nicht geben. Wir reden nicht über Vertragsinhalte.“ Wontorra ließ sich davon nicht abschrecken und hakte nach, ob ein Wechsel des Verteidigers bereits nach der WM denkbar sei. Auch hier gab Book keine klare Antwort, betonte aber die Wichtigkeit, die Spieler von Dortmund zu überzeugen.
Die Hartnäckigkeit der Moderatorin war beeindruckend. Sie versuchte es immer wieder, Book in die Bredouille zu bringen, doch der blieb standhaft. „Wir werden uns zu Vertragsinhalten nicht äußern“, wiederholte er beharrlich.
Ein kurzer Moment der Ruhe wurde uns Lee Book gewährt, als Wontorra nach seiner Rolle in den Verhandlungen fragte. Doch die Moderatorin kam umgehend mit einer weiteren Frage zurück: „Ich frage deshalb, weil wir klären müssen, ob sie etwas zu Vertragsinhalten sagen können. Das können Sie schon, Sie wollen es nur nicht.“
Book versuchte zu erklären, dass Respekt vor den Mitarbeitern und dem Verein oberste Priorität habe, wurde aber von Wontorra unterbrochen: „Die Laufzeit haben Sie bekannt gegeben, aber können Sie nicht bestätigen, ob es eine Ausstiegsklausel gibt?“ Book zollte seiner Interviewpartnerin Respekt: „Sehr hartnäckig, Hut ab! Es bleibt dabei.“

Khedira springt ein – ein blick in die zukunft
Um die Situation weiter aufzulockern, lud Wontorra den ehemaligen Weltmeister Sami Khedira in das Gespräch ein. „Sagen wir mal, es gibt die, Sami, eine Ausstiegsklausel, die auch nur für bestimmte Vereine gilt. Wo hättest du die angesetzt, in welchem preislichen Rahmen?“, fragte sie. Khedira zeigte sich überrascht, ließ sich aber darauf ein und schätzte mögliche Ablösesummen im Bereich von 50 Millionen Euro plus.
Er betonte, dass Schlotti weiterhin eine wichtige Stütze für Dortmund sei und dass ein möglicher Wechsel nur bei einem Topklub in Betracht gezogen werden würde. „Die Spieler werden in Zukunft auch so ausgesucht, junge, hungrige Spieler, die lauf- und lernfähig sind“, so Khedira.
Auch Wontorras letzter Versuch, Book auszuhebeln, scheiterte. Sie fragte, ob ihm eine gute oder durchschnittliche WM gewünscht sei. Book antwortete klipp und klar: „Ganz klar, ich wünsche ihm eine hervorragende WM – nicht nur als Fan von Nico Schlotterbeck und allen BVB-Spielern, sondern auch als Fan der deutschen Nationalmannschaft.“
Hinter den Kulissen kursieren Informationen, dass eine Ausstiegsklausel im Bereich von 50 bis 60 Millionen Euro existiert, die jedoch nur für Topklubs gilt. Ob diese Klausel im kommenden Sommer gezogen wird, hängt von Schlotterbecks Leistungen bei der WM ab. Der Ball liegt ganz klar bei ihm.
