Schlotterbeck-drama: bruder keven am krankenbett des wm-ausfalls
Ein Schock für den deutschenFußball: Nico Schlotterbeck verpasst den Rest der Weltmeisterschaft aufgrund einer schweren Innenbandverletzung. Sein Bruder, Keven Schlotterbeck, unterstützt ihn nun vor Ort und spricht offen über die Situation.
Die bittere enttäuschung nach dem gruppenspiel
Die Bilder aus Toronto waren herzzerreißend: Nico Schlotterbeck, der deutsche Innenverteidiger, brach während des Gruppenspiels gegen die Elfenbeinküste (2:1) zusammen. Keven Schlotterbeck, der das Spiel im Stadion verfolgte, beschreibt die Szene als „unendlich weh“. „Es tut mir unendlich weh, dass die WM für ihn vorbei ist“, erklärte der Augsburger Profi bei MagentaTV. Der Moment, als Nico nicht sofort aufstand, offenbarte die Schwere der Verletzung – ein Schock für die ganze Familie.

„Ein knackpunkt für ihn“: was die ärzte sagen
Die Diagnose: eine Innenbandverletzung, die Schlotterbeck mehrere Monate außer Gefecht setzen wird. Keven Schlotterbeck gab zu, dass das Gespräch mit seinem Bruder wenig Hoffnungsmusik brachte. „Ich habe natürlich mit meinem Bruder gesprochen, es sieht nicht so rosig aus“, so Schlotterbeck, der jedoch versprach, die Details nicht preiszugeben. Sicher ist: Die Verletzung stellt einen „Knackpunkt“ für die Karriere des 25-Jährigen dar.

Ablenkung und hoffnung: new york statt wm
Doch Keven Schlotterbeck will seinem Bruder Mut machen und ihn von der bitteren Realität ablenken. Er riet ihm, einen Trip nach New York zu unternehmen, „weil es was ganz Besonderes ist“. „Aber er muss jetzt erstmal ein paar Wochen schlucken“, fügte er hinzu. Während Nico Schlotterbeck sich erholt, bleibt Keven vorerst bei der DFB-Auswahl, um die Mannschaft zu unterstützen. „Er versucht, der Mannschaft erstmal zu helfen, ihr beizustehen – das ist auch gegenseitig, dass ihm auch die Jungs mal auf die Schulter klopfen“, erklärte er.

Blick nach vorn: vier jahre bis zur nächsten wm
Trotz des schweren Rückschlags blickt Keven Schlotterbeck positiv in die Zukunft. „Weitermachen, Krone richten, auf gut Deutsch, und durchgehen. In vier Jahren ist die nächste WM. Er darf sich jetzt darauf freuen, weiter geht’s“, ermutigte er seinen Bruder. Das Motto lautet: Aufstehen, kämpfen und die Hoffnung nicht verlieren. Die WM-Träume sind zwar geplatzt, aber die Karriere von Nico Schlotterbeck ist noch lange nicht vorbei.
