Bindon-familie schreibt fußball-geschichte: mutter und sohn bei wm!

Die Fußballwelt staunt: Bei der aktuellen Weltmeisterschaft in den USA hat eine außergewöhnliche Geschichte geschrieben – die Bindon-Familie. Jenny Bindon, ehemalige neuseeländische Nationaltorhüterin, und ihr Sohn Tyler Bindon sind das erste Mutter-Sohn-Duo, das bei einer WM gleichzeitig auf dem Platz stand. Ein Novum, das die Neuseeländer in den WM-Annalen einen besonderen Platz sichert.

Ein moment der familie und des stolzes

Ein moment der familie und des stolzes

Der Moment, als Tyler Bindon im Gruppenspiel gegen den Iran eingewechselt wurde (Endstand 2:2), war mehr als nur ein sportlicher Akt. Es war ein historischer Augenblick für die Familie Bindon und für den neuseeländischen Fußball. Jenny Bindon selbst trug das Trikot der „All Whites“ 2007 in China und 2011 in Deutschland, insgesamt 77 Länderspiele! „Aus vielen Gründen ein besonderer Tag“, schrieb Tyler auf Instagram, und diese Worte fassen die Emotionen perfekt zusammen. Stolz, sein Land auf der größten Bühne zu vertreten, und unendliche Dankbarkeit, diesen Moment mit seiner Mutter teilen zu können.

Die Konstellation Mutter-Sohn ist zwar neu im Fußball, aber Vater-Söhne sind bei Weltmeisterschaften keine Seltenheit. Namen wie Erling Haaland, Sohn von Alf-Inge Haaland, oder Gio Reyna, Sohn von Claudio Reyna, sind bereits bekannt. Doch die Bindons setzen ein neues Zeichen.

Der 21-jährige Tyler Bindon, der bei Nottingham Forest unter Vertrag steht und aktuell an Sheffield United ausgeliehen ist, kennt die USA gut. Obwohl er in Auckland geboren wurde, zog die Familie mit zwölf Jahren nach Kalifornien. Dort begann seine Karriere in der Akademie des MLS-Klubs Los Angeles FC. Am Montag trifft er mit den All Whites in Vancouver auf Ägypten (3:00 Uhr MESZ/MagentaTV).

Die Zahl 77, die Länderspiele von Jenny Bindon, ist ein Beweis für ihre herausragende Karriere und ein Vorbild für ihren Sohn. Es zeigt, dass Leidenschaft und Hingabe sich auszahlen – und manchmal auch in einer außergewöhnlichen Familiengeschichte münden.