Nagelsmann fordert: wm-team muss wie eine familie spielen!

Die deutsche Nationalmannschaft soll bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada nicht nur sportlich überzeugen – Julian Nagelsmann legt Wert auf ein starkes Teamgefühl. Der Bundestrainer erklärt, dass der Erfolg von mehr als nur Talent abhängt: Es braucht eine Einheit, die füreinander kämpft.

Harmonie statt egoismus: nagelsmanns neue wm-strategie

Harmonie statt egoismus: nagelsmanns neue wm-strategie

Für Nagelsmann ist die Chemie im Team entscheidend. „Am Ende müssen wir schon eine Art Familie sein“, betonte er bei DFB.TV. Es gehe darum, dass jeder Spieler seine Rolle akzeptiert und sich in das Kollektiv einbringt. Die sportliche Leistungsfähigkeit war zwar der erste Faktor bei der Auswahl des 26-Mann-Kaders, aber die Frage, wie gut die Mannschaft in den letzten Jahren zusammengepasst hat, spielte eine ebenso wichtige Rolle.

Lo que nadie cuenta ist, dass Nagelsmann bei der Kaderzusammenstellung auch auf subtile Signale achtete. Wer bleibt nach dem Abendessen noch sitzen und plaudert, anstatt sich sofort zurückzuziehen? Wer kann sich unterhalten und so ein Gefühl der Verbundenheit schaffen? Diese „Soft-Skill-Faktoren“ könnten den Unterschied ausmachen, wenn es um die entscheidenden Momente geht.

„Bei einer langen WM sind diese Faktoren enorm wichtig, damit die Gruppe gut zueinanderfindet und vielleicht den einen Tick mehr marschiert als die eine oder andere Nation“, so Nagelsmann. Die DFB-Auswahl startet am Mittwoch in Herzogenaurach in die WM-Vorbereitung und wird sich anschließend in den USA auf das Turnier einstimmen. Das Länderspiel gegen Finnland am 31. Mai in Mainz dient als Generalprobe vor dem Abflug.

Der erste Test in den USA gegen den Co-Gastgeber Mexiko am 6. Juni in Chicago wird zeigen, wie gut Nagelsmanns Ansatz funktioniert. Die Gruppe E bei der WM ist alles andere als einfach: Curacao, die Elfenbeinküste und Ecuador warten auf die deutsche Mannschaft. Die Aufgabe ist klar: Sportliche Klasse und ein starkes Teamgefühl müssen Hand in Hand gehen, wenn Deutschland in den USA erfolgreich sein will.