Schindler und littler knallen in wieze gegen die wand – belgien feiert doppel-k.o.

Martin Schindler und Luke Littler sind raus – und das mit dem allerhärtesten Knall. Beim Belgian Darts Open in Wieze schieden die beiden Top-Acts binnen Minuten im Achtelfinale aus, beide mit 5:6 im Decider. Ein deutscher Traum zerbarst, ein englischer Hype verpuffte. Die Darts-Welt schüttelt den Kopf.

Schindler scheitert am eigenen publikum

Andy Baetens spielte vor heimischem Publikum die Partie seines Lebens. Schindler lag noch mit 3:2 in Front, doch dann riss der Faden. Drei Legs nacheinander gingen an den Belgier, der Average auf 98,06 hoch. Schindler stemmte sich mit einem 13-Darter noch einmal in den Entscheidungsleg, doch Baetens checkte cool 40 – und der Deutsche war weg. 92,71 im Schnitt reichten nicht, um die 33 % Doppelquote zu überlisten.

Littlers 147er-krimi endet mit niederlage

Littlers 147er-krimi endet mit niederlage

Kurz darauf der nächste Paukenschlag. Littler, frisch von zwei WM-Titeln, lag gegen Niels Zonneveld bereits mit dem Rücken zur Wand. 136er-Finish, 12-Darter – der Junge warf sich mit 103,20 Average in den Decider. Doch Zonneveld antwortete mit einem unfassbaren 147er-Checkout. Match. 101,58 Average, 33 % Doppelquote – und trotzdem der Sieg. Littler blieb mit 50 % Doppelsicherheit auf der Strecke liegen.

Deutsche hoffnung erlischt vollends

Deutsche hoffnung erlischt vollends

Mit Schindler ist auch die letzte deutsche Fahne gefallen. Niko Springer und Lukas Wenig hatten sich bereits am Freitag mit 3:6 verabschiedet. Kein deutscher Spieler im Viertelfinale – das war schon beim German Open nicht so. Die Bilanz: vier Starter, kein Sieg im Achtelfinale. Die Konkurrenz wird härter, die Nerven nicht robuster.

Jetzt treffen in Wieze die Niederländer aufeinander: Zonneveld gegen Danny Noppert, Baetens fordert Jonny Clayton. Die Favoriten sind weg – die Überraschung perfekt. Wer jetzt noch auf Siegessicherheit setzt, hat die Scores nicht gelesen.