Sc magdeburg: vind kommt, barthold geht – wer ersetzt o’sullivan?

Die Elbestädter stehen vor einem spannenden Sommer. Sebastian Barthold verlässt den SC Magdeburg nach nur einer Saison und kehrt nach Dänemark zurück. Ein Wechsel, der Fragen aufwirft und den Blick auf die Kaderplanung für die kommende Bundesliga-Saison 2026/27 verstärkt.

Neuzugänge und abschiede: ein überblick

Neuzugänge und abschiede: ein überblick

Mit Oskar Vind konnte der Verein bereits einen namhaften Neuzugang für die Rechtsaußenposition an Land ziehen. Der Däne, der aktuell bei GOG Handbold spielt, füllt die Lücke, die durch das Karriereende von Tim Hornke entstanden ist. Vind bringt frischen Wind und Erfahrung in das Team. Daniel Pettersson verlängerte seinen Vertrag bis 2027 und bildet zusammen mit dem erfahrenen Pettersson ein starkes Duo an der rechten Angriffsseite. Antonio Serradilla kehrt zudem nach einem Jahr bei den Stuttgarter Panther zurück an die Elbe und unterzeichnet einen Drei-Jahres-Vertrag. Seine schnelle Etablierung als Publikumsliebling in der vergangenen Saison zeigt sein Potenzial.

Auf der Torhüterposition gibt es ebenfalls Veränderungen. Sergey Hernandez verlässt den Verein, während Dominik Kuzmanovic vom VfL Gummersbach kommt und einen langfristigen Vertrag bis 2031 erhält. Die beiden kroatischen Nationalspieler Mandic und Kuzmanovic bilden fortan das Torhüterduo, nachdem Nikola Portner seinen Abschied bereits angekündigt hat. Die Vertrautheit zwischen den beiden Torhütern aus der Nationalmannschaft verspricht eine stabile Defensive.

Doch der größte Fragezeichen steht hinter dem Namen Christian O’Sullivan. Der Kapitän und langjährige Leistungsträger des SCM hat seinen Vertrag bis zum Sommer 2026 laufen. Sein Verbleib ist ungewiss, nachdem der Verbleib von Oscar Bergendahl bereits frühzeitig gesichert werden konnte. Die Fans bangen um ihren Kapitän, während der Verein die strategische Ausrichtung für die Zukunft plant.

Neben O'Sullivan verlassen auch Manuel Zehnder und Tim Zechel den Verein. Gisli Kristjansson hingegen hat seinen Vertrag vorzeitig bis 2030 verlängert – ein Zeichen für die langfristige Bedeutung des Isländers im zentralen Spielraum.

Trainer Bennet Wiegert verdeutlichte die Situation bezüglich Barthold: