Sc freiburg: deutschland fiebert mit – finale am bosporus!
Istanbul bebt! Der SC Freiburg steht unerwartet im Finale der Europa League und löst damit eine Welle der Begeisterung in ganz Deutschland aus. Während die Mannschaft um Vincenzo Grifo am Mittwoch gegen Aston Villa um den größten Titel der Vereinsgeschichte kämpft, ist die Unterstützung aus der Heimat spürbar wie nie zuvor.

Ein ganzes land schaut zu
Nicht nur die rund 11.000 mitgereisten Fans am Bosporus sorgen für eine beeindruckende Atmosphäre. Im Stadion selbst sind Bundestrainer Julian Nagelsmann und DFB-Präsident Bernd Neuendorf zu Gast, ebenso hochrangige Vertreter der Deutschen Fußball Liga (DFL) wie Marc Lenz und Steffen Merkel. Die Anwesenheit dieser Größen unterstreicht die Bedeutung des Finales und die wachsende Aufmerksamkeit, die der Sport-Club genießt.
„Viele in Deutschland werden uns die Daumen drücken, auch Leute, die sonst nichts mit dem SC Freiburg im Sinn haben“, so Mittelfeldspieler Vincenzo Grifo. Und er hat Recht: Ex-Angreifer Nils Petersen, im Stern-Interview, betonte, dass der Verein durch den Einzug ins Finale „schon mehr in den Fokus“ gerückt sei. Der SC Freiburg, lange Zeit als das „kleine gallische Dorf“ wahrgenommen, erfreut sich nun einer enormen Beliebtheit, die auf Bodenständigkeit und Authentizität basiert.
Matthias Ginter ergänzte, dass der Verein in den letzten Jahren einen „guten Schritt nach vorne“ gemacht habe, sowohl sportlich als auch öffentlich. Wer Freiburg hasse, müsse „schon echt Probleme haben“, wie Petersen scherzhaft anmerkte. Selbst der Platzsturm nach dem Halbfinale wurde eher als „niedlich als bedrohlich“ gewertet – ein Spiegelbild der unaufgeregten Art und Weise, wie der Verein seine Erfolge feiert.
Die Reise von Nagelsmann und Neuendorf nach Istanbul, die Anwesenheit der DFL-Geschäftsführer, die Euphorie im ganzen Land – all das zeigt: Der SC Freiburg hat Deutschland im Sturm erobert. Die Frage ist nicht, ob das Team am Mittwoch gewinnt, sondern wie viele Menschen in der Heimat mitfiebern und die Daumen drücken werden. Die Antwort liegt schon jetzt in der Luft: Es werden viele sein.
