Sc bern versinkt im chaos: playoff-aus löst groteske personal-krise aus

Die Playoff-Tür ist zu, der SCB steht mit leeren Händen da. Was folgt, ist ein Desaster in Perfektion: kein Trainer, kein Goalie-Konzept, ein halbes Dutzend auslaufende Import-Verträge – und Sportchef Martin Plüss muss bis Ende April eine Antwort liefern, die niemand kennt.

Heinz ehlers zieht sich zurück – und hinterlässt ein machtvakuum

Der Däne war von Anfang an Interim, das war klar. Doch seine Ansage, nur bis Saisonende zu bleiben, wirkt nun wie ein Sabotageakt: Spielerberater verlangen Namen, Stars zögern mit Unterschriften, und die Liga-Zeit drängt. Plüss schwört, bis April die Führungsfrage zu klären – ein Datum, das sich wie ein Countdown anfühlt. Wer kommt? Ein Schweizer Name wie Christian Wohlwend kursiert, aber offiziell: Funkstille.

Christof von burg ist nominal-nr. 1 – real gesehen nr. 3

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Der 25-Jährige kam als Zukunft, wurde aber nie eingesetzt. Stattdessen lief Sandro Zurkirchen zwischen den Pfosten – und der darf jetzt auch gehen. Drei Keeper laufen aus, keiner hat sich als Liga-Held empfohlen. Die Lösung? Plüss träumt laut von Reto Berra, doch der hat schon bei Kloten unterschrieben. Akira Schmid? Noch NHL-frei, aber ein Poker mit 31 anderen Klubs. Kurz: Das Tor ist offen, und die Uhr tickt.

Import-blutzoll: ejdsell geht, bemström flüchtet, merelä bleibt?

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Victor Ejdsell packt schon die Koffer, Emil Bemström hat schwedische Angebote in der Tasche. Waltteri Merelä dagegen hat 2027/28 noch Vertrag – doch seine Leistung gegen Rapperswil war ein einziges Stottern. Martin Plüss könnte sich von allen trennen und den Import-Pool komplett neu bepinseln. Das kostet Geld, Nerven – und wieder Zeit.

Die jungen wilden: grossniklaus und mottard als hoffnungsträger

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Zwei Junioren, die in Schweden und Finnland schon gegen Männer gespielt haben: Joel Grossniklaus und Paul Mottard sollen dem SCB-Game Speed verhelfen. Doch ohne erfahrenes Gerüst ringsherumdroht der nächste Lehrjahre-Kollaps. Die Balance zwischen Frische und Stabilität ist ein Kartenhaus, das jeder Windstoß einstürzen lässt.

Die saison 2026/27 beginnt jetzt – und keiner weiß, wer spielt

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Fakt: 14 Feldspieler und ein Nominal-Torhüter haben Verträge, der Rest ist Dunst. Fakt zwei: Der neue Coach will seine eigenen Leute, die Agenten warten auf Signale, die Fans auf Antworten. Und Fakt drei: In zwei Wochen startet die Planung für die Vorbereitung. Wer bis dahin keine Klarheit schafft, rutscht erneut in den Strudel. Der SC Bern war einst ein Garant für Playoff-Hockey – heute ist er ein Labor für organisatorisches Roulette. Wenn Plüss bis Ende April nicht liefert, droht nicht nur ein Neuanfang, sondern ein radikaler Absturz in die Bedeutungslosigkeit.