Sabitzer trifft, pentz pariert: österreich macht asien platt
Österreich hat Südkorea mit einem 1:0 niedergekämpft und dabei einen alten Mythos bestätigt: Gegen asiatische Teams kassiert das ÖFB-Team seit 119 Jahren keinen Verlustpunkt. Marcel Sabitzer schraubte sich in der 48. Minute zum 25. Länderspieltreffer hoch – Platz zehn der ewigen Liste gehört jetzt allein ihm.
Rangnick dreht an der erfolgsschraube
Der Teamchef verzichtete nach der Ghana-Gala auf Rotation, startete mit dem 18-jährigen Wanner als Sechser-Neuling und setzte Laimer an die Rechtsverteidigerposition, die er bei Bayern Münchens Titeljagd schon perfekt bedient. Der Plan: Ballbesitz plus schnelles Umschaltspiel. Die Realität: 55 Prozent Ballbesitz, aber lange keine klare Chance. Südkorea, drei FIFA-Ränge höher, spielte mit dem Messer zwischen den Zähnen. Son Heung-min jagte nach 61 Sekunden den ersten Warnschuss, Kim Min-jae zwang Pentz zu einer Glanzparade mit dem Kopf.
Die Wende kam per Dosenöffner. Posch, zur Pause für Wimmer eingewechselt, schob einen Pass in die Tiefe, Baumgartner streifte die Kugel minimal ab, sodass Schlager auf Sabitzer durchsteckte. Der Dortmunder ließ dem Koreaner Hwang In-beom keine Reaktionszeit – flaches links, 1:0. Das Tor war zugleich Sabitzers dritte direkte Torbeteiligung innerhalb von 135 Länderspielminuten.

Pentz wird zum rückhalt
Die Gäste schalteten auf Angriffsmodus. Son schoss knapp vorbei, Min köpfte am Pfosten vorbei. In der 74. Minute glaubten die Koreanen sogar zum Ausgleich zu treffen, doch Son stand im Abseits. Den Sieg rettete schließlich Pentz mit einer Doppelparade gegen Oh Hyeong-yu, nachdem Svoboda den Ball verschenkt hatte. Die Zahl, die bleibt: 13 Heimspiele ohne Niederlage – neuer ÖFB-Rekord.
Am 1. Juni kommt Tunesien in die Happel-Arena. Dann muss Rangnick seinen 26-Mann-Kader für die WM 2026 nennen. Die Marschroute steht: Kein Asiat darf jemals wieder in Wien triumphieren – und Jordanien, der Auftaktgegner in den USA, ist gewarnt.
