Rom-ostia halbmarathon: kenianische dominanz erwartet
Rom steht am Start zur 51. Ausgabe des Eurospin RomaOstia Halbmarathons. 13.500 Läufer werden morgen um 9:00 Uhr am Viale Umanesimo in Richtung Ostia an den Start gehen. Die Strecke, die über die Via Cristoforo Colombo führt, bleibt unverändert – schnell und flach, ein Versprechen für schnelle Zeiten.
Der internationale charakter der veranstaltung wächst
Mit einem Anteil von 36,7 Prozent an ausländischen Teilnehmern aus 100 Nationen, ist der RomaOstia Halbmarathon längst ein internationales Ereignis. Besonders stark vertreten sind die Franzosen (14,7 Prozent), aber auch Läufer aus aller Welt reisen an, um sich dieser Herausforderung zu stellen. Die Veranstaltung, organisiert von GSBRun-RomaOstia in Partnerschaft mit RCS Sports & Events, ist sowohl im internationalen Kalender von World Athletics als auch im nationalen Fidal-Kalender verankert.
Bei den Männern erwarten die Experten einen spannenden Kampf zwischen dem Ugander Mande Bushendich, der im Dezember in Málaga in 2:06:08 Stunden gewann, und Maxwell Rotich Kortek. Ihnen werden jedoch starke Konkurrenten aus Kenia wie James Kipkogei (59:50 Minuten), Peter Tuitoek und Simon Waithira Mwangi (1:00:30 Stunden) das Leben schwer machen. Die italienischen Hoffnungen ruhen auf Ademe Cuneo, Gianluca Ferrato sowie Giuseppe Gerratana und Alessandro Giacobazzi aus dem Militär.
Auch bei den Frauen deutet alles auf einen kenianischen Sieg hin. Milicent Jelimo, die im Oktober beim Rome Half Marathon einen hervorragenden zweiten Platz belegte (1:08:37 Stunden), kehrt zurück, um ihre Zeit zu verbessern. Sie muss sich jedoch mit einer starken Konkurrenz auseinandersetzen: Caren Chebet, die Vize-Weltmeisterin im Crosslauf, startet zum ersten Mal bei einem Halbmarathon, ebenso wie Catherine Peiyoy und Janeth Mutungi, die mit 1:07:37 Stunden die schnellste Zeit im Feld vorweisen kann. Die italienischen Hoffnungen liegen auf Isabella Caposieno, die versuchen wird, ihre persönliche Bestzeit von 1:15:10 Stunden zu unterbieten.
Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, die Stimmung ist hoch. Der RomaOstia Halbmarathon verspricht ein spannendes Rennen mit internationaler Beteiligung und starken Leistungen. Es bleibt abzuwarten, ob die kenianische Dominanz auch in diesem Jahr Bestand haben wird – die Voraussetzungen dafür sind jedenfalls gegeben. Der Kurs ist schnell, die Konkurrenz stark, und das Wetter spielt mit.

Die zahlen sprechen für sich
13.500 Teilnehmer, 100 Nationen, 36,7 Prozent ausländische Läufer – der RomaOstia Halbmarathon ist mehr als nur ein Rennen. Er ist ein Fest des Sports, ein Treffpunkt für Läufer aus aller Welt und ein Beweis dafür, dass Laufen Menschen verbindet. Und die schnellste Zeit? Die wird morgen geschrieben.
