Riera packt koffer: eintracht frankfurt trennt sich vom spanier!

Schock in Frankfurt: Albert Riera ist nicht mehr Trainer von Eintracht Frankfurt. Der Abschied kommt nur wenige Tage nach dem enttäuschenden Saisonende und markiert das frühe Ende einer turbulenten Amtszeit. Die SGE verpasst damit die internationalen Wettbewerbe – ein herber Schlag für den ambitionierten Verein.

Ein abschied mit deutlichen worten

Ein abschied mit deutlichen worten

Die Trennung, wie von Eintracht Frankfurt offiziell bestätigt, erfolgte „in gegenseitigem Einvernehmen“. Doch Riera ließ sich in den sozialen Medien nicht lumpen und äußerte sich in seiner gewohnt direkten Art. Sein Instagram-Post, der die Entscheidung bestätigte, sorgte für zusätzliche Gesprächsstoff.

„Ich übernehme die Verantwortung als Trainer dafür, dass diese Mannschaft gewinnt“, schrieb der 44-Jährige. „Ich bedaure, dass ich während dieser Zeit mit vielen Problemen konfrontiert war, und uns allen im Verein klar war, dass es ohne Vorbereitungszeit und ohne Neuzugänge schwierig werden würde.“ Diese Worte lassen aufwölkende Probleme hinter den Kulissen schließen, die Riera offenbar schwerfielen.

Die kurze Amtszeit unter der Lupe Riera übernahm das Traineramt Anfang Februar von Dino Toppmöller und Interimstrainer Dennis Schmitt. Die Eintracht zahlte dafür eine niedrige Millionensumme an NK Olimpija. Doch die Bilanz spricht eine deutliche Sprache: Vier Siege, fünf Unentschieden und fünf Niederlagen – weit entfernt von den gesteckten Zielen.

Neben den sportlichen Misserfolgen sorgte Riera auch durch sein öffentliches Auftreten und insbesondere durch Auseinandersetzungen, wie der jüngste Disput mit Jonathan Burkardt, für Aufsehen. Er verteidigte sein Verhalten und betonte, er habe den Verein und die Spieler schützen wollen: „Ich würde es wieder tun, weil ich dachte, dass genau darauf unser Fokus liegen musste, um zu gewinnen.“

Was bleibt, ist ein Gefühl der Unzufriedenheit. Riera selbst betonte, er habe „alles gegeben“ und sei „dankbar, Teil der Geschichte von Eintracht Frankfurt gewesen zu sein“. Doch die Wahrheit ist, dass nur 20 Prozent seiner Fähigkeiten genutzt wurden, so seine ehrliche Einschätzung.

Die Eintracht landete am Ende auf dem achten Platz – zu wenig für die begehrten internationalen Plätze. „Ich bin so gekommen, wie ich gegangen bin: auf Platz 8“, so Riera. „Das hat nicht gereicht, um das Ziel zu erreichen.“

Der Verein steht nun vor der Herausforderung, schnell einen Nachfolger zu finden und die notwendigen Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen. Die Suche nach einem Trainer, der die Mannschaft wieder in die Spur bringt und den Ansprüchen der Fans genügt, beginnt von Neuem. Ein Neuanfang, der dringend erforderlich ist, um die Ambitionen der Eintracht wieder Wirklichkeit werden zu lassen.