Reyna in der wm? überraschende nominierung trotz schwacher saison!

Ein Raunen ging durch die Fußballwelt, als US-Nationaltrainer Mauricio Pochettino den Gladbacher Giovanni Reyna für die WM in Nordamerika nominierte. Der 23-Jährige, der in der Bundesliga-Saison kaum eine Rolle spielte, soll nun bei der Weltmeisterschaft für die Stars und Stripes spielen – eine Entscheidung, die viele Fragen aufwirft.

Reynas saison: ein schatten seiner selbst

19 Einsätze in der Bundesliga, davon keiner über 90 Minuten, lediglich viermal in der Startelf und nur 137 Spielminuten insgesamt – die Bilanz von Giovanni Reyna in dieser Saison für Borussia Mönchengladbach liest sich alles andere als berauschend. Der frühere Dortmunder wirkte oft wie ein Fremdkörper im Team von Trainer Gerardo Seoane. Doch nun scheint er die Chance zu bekommen, seine Qualitäten auf der größten internationalen Bühne zu beweisen.

Pochettino setzt auf potenzial – und gladbachs einzige lichtblicke

Pochettino setzt auf potenzial – und gladbachs einzige lichtblicke

Die Nominierung durch Pochettino ist überraschend, aber nicht völlig unbegründet. Wie der amerikanische Sportgigant ESPN berichtet, scheint der US-Trainer vor allem in Reynas Potenzial zu glauben, anstatt auf seine bisherigen Leistungen zu schauen. Reyna bewies zumindest in Augsburg mit seinem Treffer zum 1:3, dass er noch in der Lage ist, Akzente zu setzen. Pochettino scheint überzeugt – nun muss Reyna beweisen, dass er die Erwartungen erfüllen kann.

Wer sonst noch im us-kader steht

Wer sonst noch im us-kader steht

Neben Reyna gehören auch andere bekannte Namen zum WM-Kader der USA. Der Leverkusener Malik Tillman (23), der für 35 Millionen Euro vom PSV Eindhoven kam, gehört ebenso dazu wie die Bundesliga-Veteranen Christian Pulisic (Milan, ehemals BVB), Weston McKennie (Juventus Turin, ehemals Schalke) und Ricardo Pepi (PSV Eindhoven, ehemals Augsburg). Verzichtet müssen hingegen Joe Scally (Gladbach) und Noahkai Banks (Augsburg).

Klinsmanns drama: karriere-rückschlag

Ein bitterer Rückschlag für die US-Nationalmannschaft ist der Ausfall von Jonathan Klinsmann (29). Der Torwart erlitt bei einem Einsatz seines Klubs AC Cesena einen schweren Beinbruch, den ersten Halswirbel gebrochen. Der Sohn des ehemaligen Bundestrainers Jürgen Klinsmann (61) musste in Heidelberg operiert werden und fällt somit komplett aus dem WM-Kader. Ein herber Schlag für die Familie Klinsmann und ein herber Verlust für die US-Abwehr.

Ob Reyna nun tatsächlich den Durchbruch schafft und einen entscheidenden Beitrag zum WM-Erfolg der USA leistet, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch klar: Er muss seine Fitness noch deutlich steigern, um mit den besten Spielern der Welt mithalten zu können. Die Reise nach Nordamerika wird für ihn zur Bewährungsprobe – und könnte den entscheidenden Wendepunkt in seiner Karriere markieren.