Recken hannover feiern arbeitssieg gegen wetzlar – pastor fordert mehr zeit

Zweiter sieg in kurzer zeit für die recken

Die TSV Hannover-Burgdorf feierte am Wochenende einen hart erkämpften 30:25-Sieg gegen die HSG Wetzlar. Es war der zweite Erfolg innerhalb der englischen Woche für die Mannschaft von Trainer Juan Carlos Pastor. Dennoch zeigte sich der Spanier nach dem Spiel im Interview beim DYN Sender noch nicht vollends zufrieden mit der Leistung seines Teams.

Nervosität als schlüssel zum schwierigen start

Nervosität als schlüssel zum schwierigen start

Pastor führte die anfänglichen Schwierigkeiten auf Nervositätzurück, die durch das Heimspiel und den Druck, gewinnen zu müssen, entstanden sei. „Ich denke, wir haben sehr nervös angefangen, weil wir zu Hause gespielt haben. Auch mit der Verantwortung, zu gewinnen. Wir sind nervös, auch mit einigen Problemen im Angriff“, so der Trainer. Diese Nervosität führte zu Problemen im Angriff, die es zu lösen gelte.

Wetzlar fordert die recken heraus

Wetzlar fordert die recken heraus

Die HSG Wetzlar, angeführt vom Neuzugang Andreas Palicka, stellte die Recken immer wieder vor Herausforderungen. Trotz des Kampfgeistes der Gäste reichte es am Ende nicht zu Punkten. Die Hannoveraner konnten sich jedoch durch eine verbesserte Leistung in der zweiten Halbzeit den Sieg sichern.

Spielidee nur teilweise umgesetzt

Spielidee nur teilweise umgesetzt

Durch die EM-Pause, in der viele Spieler fehlten, hatte Pastor nur begrenzte Möglichkeiten, mit der kompletten Mannschaft zu trainieren. Auf die Frage, wie viel von seiner Spielidee bereits auf der Platte umgesetzt werde, antwortete er: „Mehr oder weniger. Einige Spieler verstehen es besser, weil sie schon einen Monat mit mir arbeiten. Andere Spieler finden es schwieriger, weil sie erst vor kurzem dazu kamen.“

Entwicklung als oberstes ziel

Juan Carlos Pastor betonte, dass ihm die Entwicklung der Mannschaft und jedes einzelnen Spielers am Herzen liegt. „Ich muss der Mannschaft helfen. Ich bin hier, weil ich meine Arbeit liebe, weil es Handball ist, aber ich möchte die Mannschaft entwickeln. Ich möchte jeden Spieler entwickeln. Ich möchte, dass jeder Spieler einen Schritt mit mir macht“, erklärte er mit Nachdruck.

Zeitdruck in der handball bundesliga

Ein großes Problem sieht Pastor im engen Zeitplan der Handball Bundesliga. „Wir brauchen Zeit, aber das Problem ist, dass wir keine Zeit haben, weil wir in drei Tagen wieder spielen“, klagte er. Dieser Zeitdruck erschwere die Umsetzung seiner Ideen und die individuelle Entwicklung der Spieler erheblich. Der Trainer wünscht sich mehr Zeit, um seine Mannschaft optimal auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten.

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