Real madrid sichert sich final-four-ticket – garuba sticht hervor!

Madrid hat sich zurückgekämpft! Nach einem Jahr der Abstinenz kehrt Real Madrid in die Final Four der EuroLeague zurück, ein immenses Ziel für die Saison. Der Triumph gegen Hapoel Tel Aviv im vierten Spiel (81-87) besiegelte den Einzug nach Athen, eine Leistung, die im krassen Gegensatz zum dritten Spiel stand. Die Konstanz ist wieder da, angetrieben von einem herausragenden Usman Garuba.

Die wende durch garuba – tavares

Die wende durch garuba – tavares' ausfall adäquat kompensiert

Die Verletzung von Tavares warf zunächst einen Schatten auf das Team, doch Garuba, der mit seinen 18 Zentimetern weniger eine überraschende Antwort lieferte, übernahm die Führung. Bereits im zweiten Spiel im Movistar Arena zeigte er Ansätze, doch gegen Hapoel war er schlichtweg dominant: 16 Punkte (8/9 Feldwürfe), sechs Rebounds und eine Wertung von 20. Seine Intensität war ansteckend und verlieh dem gesamten Team neuen Auftrieb. Oturu (29 Punkte, sieben Rebounds, 34 Wertung) war ebenfalls in Topform und zog seine Mitspieler mit sich.

Campazzo kehrte zu alter Stärke zurück (11 Punkte, 5 Assists, 6 Rebounds), Maledon zeigte eine beeindruckende Vertikalität (14 Punkte), Feliz war wie immer voller Energie (9 Punkte, 5 Assists) und Hezonja steuerte ebenfalls seinen Teil bei (14 Punkte). Der dominante Reboundvorteil (29-41) rundete das Bild ab und unterstrich den letztendlichen Erfolg.

Das Spiel begann alles andere als vielversprechend für die Madrilenen. Nach einem schwachen Start im dritten Spiel, bei dem sie drei Minuten und halb ohne Punktgewinn auskommen mussten, während sie zahlreiche Ballverluste hinnehmen mussten, schien sich die Geschichte zu wiederholen. Doch mit dem Einsatz von Garuba schlug die Stunde der Wende. Seine Verteidigung war aggressiv, seine Rebounds kraftvoll und seine Präsenz auf dem Feld unübersehbar. Seine erste Einsatzzeit von 9:17 Minuten brachte dem Team einen sofortigen Vorteil von +19.

Die zweite Einwechselreihe sorgte für weitere Impulse. Maledon war unaufhaltsam, Deck neutralisierte Bryant, und Feliz sowie Garuba brachten die nötige Energie. Ein beeindruckender 17:0-Teilrun im ersten Viertel verdeutlichte die klare Überlegenheit. Der Hapoel war zu diesem Zeitpunkt fast ausschließlich auf Oturu angewiesen, der mit 18 Punkten zur Halbzeitpause den größten Teil der Punkte erzielte.

Auch im weiteren Verlauf dominierte Madrid das Spielgeschehen. Ein Dreier von Lyles eröffnete das letzte Viertel, und die präzisen Zuspiele von Lyles zu Len und von Len zu Deck zeigten die taktische Reife des Teams. Garuba krönte seine Leistung mit seinen letzten sechs Punkten und führte sein Team nach Athen. Madrid hat bewiesen, dass es auch in entscheidenden Momenten die Nerven behält und den Sieg nach Hause bringt.