Real madrid plant 165-millionen-offensive: bayern blockt olise mit kampfansage

Florentino Pérez will mit Michael Olise das Santiago-Bernabéu wieder zum Klingen bringen. Der FC Bayern antwortet mit einem einzigen Satz: „Unverkäuflich.“

Die königlichen pokern mit 165 millionen – und treffen auf eine münchner mauer

Die Zahl steht seit Tagen in den WhatsApp-Gruppen der Madrider Bosse: 165 Millionen Euro. So viel will Real Madrid laut interner Notiz auf den Tisch legen, um den französischen Flügelstürmer aus München zu lösen. Dazu ein Gehaltspaket von 24 Millionen brutto pro Jahr, eine Haus in La Finca, ein Privatjet für die Familie. Alles schon durchgerechnet, alles schon kommuniziert – nur eben nicht mit dem FC Bayern.

Die Reaktion in der Säbener Straße kam binnen Minuten. Max Eberl, gewohnt lässig, ließ über seine bevorzugten Medienkanäle durchscheuen: „Wir verschwenden keine Sekunde an irgendwelchen Fantasieangeboten.“ Jan-Christian Dreesen ging noch weiter und ließ den Begriff „unverkäuflich“ offiziell in die Akten schreiben. Kein „aktuell“, kein „sieht so aus“. Unverkäuflich, Punkt. Der Vertrag läuft bis 2029, ohne Ausstiegsklausel, ohne Hintertür. Bayern haben gelernt, seit der Lewandowski-Debatte jede Tür zuzunageln, bevor sie überhaupt ins Schwingen kommt.

Olise selbst schweigt. Seit Wochen keine Interviews, keine Social-Media-Hinweise, nicht einmal ein zwinkernender Emoji. Stattdessen trainiert er zweimal täglich, wohnt in Grünwald in Boatengs alter Villa, fährt einen schwarzen Bentley mit München-Kennzeichen. Teamkollegen berichten, er habe in der Kabine lediglich grinsend auf die Marca-App geschaut und das Handy wieder weggelegt. Kein Drama, keine Diva. Genau das, was die Bayern-Führung liebt.

Der markt treibt den preis, liverpool soll bereits 200 millionen zahlen

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Die 165 Millionen aus Madrid sind längst nicht mehr die spektakulärste Zahl. In der Londoner Zentrale von Fenway Sports Group kursiert ein internes Dokument, das 200 Millionen Euro brutto für den Salach-Nachfolger vorsieht. Jürgen Klopp, noch immer Berater des Liverpool-Kaders, soll Olise bereits im November in Paris zum Essen eingeladen haben. Thema: „Das Projekt nach Mo.“ Olises Antwort: „Ich bin glücklich in München.“ Klopp habe daraufhin nur gelacht und gesagt: „Wir rufen im Sommer noch mal an.“

Der FC Bayern reagiert mit Kaltschnäuzigkeit. Intern haben die Finanzexperten errechnet, dass ein Verkauf selbst für 200 Millionen nach Steuern und Nachverhandlung nur 120 Millionen Netto einbringen würde. Dafür müsste man einen neuen Flügelstürmer kaufen – und der kostet wieder 100 Millionen plus Gehalt. Die Rechnung: lieber den Besten behalten, als drei Neue einarbeiten. Das haben die Münchener bei Jamal Musiala gelernt, wo die Ablösesumme intern auf 250 Millionen taxiert wird. Olise ist auf dem besten Weg, diese Marke zu knacken.

Die Champions-League-Duelle gegen Real Madrid am 7. und 15. April werden zum Schaulaufen. Olise gegen Mbappé, zwei Franzosen, zwei Marken, zwei Zukunftspläne. In Madrid spricht man bereits von „El Clásico del verano 2025“, falls Olise doch kommt. In München spricht man von „2029“, wenn der Vertrag ausläuft – und dann vielleicht von einer eigenen Ära. Die Botschaft ist klar: Wer jetzt klopft, bekommt keine Tür, sondern ein Angebot für ein Museum-Trikot. Und das kostet 165 Millionen plus Mehrwertsteuer.