Rapid wirft puma raus: mizuno soll grün-weiß für fünf jahre einkleiden
SK Rapid Wien trennt sich nach fünf gemeinsamen Jahren von Ausrüster Puma und heuert zum 1. Juli den japanischen Konkurrenten Mizuno an. Der Deal läuft bis 2029, das RunBird-Logo wird künftig neben dem klassischen Rapid-Schriftzug über Brust und Rücken flattern.

Design-meister aus osaka übernimmt grün-weiß
Daniela Bauer, Geschäftsführerin Wirtschaft bei Rapid, schwärmt von Mizunos Ruf: „In den letzten Jahren haben deutsche Fans das Unternehmen wiederholt zum Design-Meister für Trikots gewählt.“ Das will der Verein nutzen, um „neue Maßstäbe“ zu setzen. Konkret heißt das: Heimische Elemente sollen in moderne Jerseys einfließen, ohne in Klischees zu verfallen.
Steffen Hofmann, Sport-GF und Klubikone, betont die Passung der Markenwerte. „Schnelligkeit, Dynamik, Energie – das verkörpert Mizunos RunBird und das verkörpern wir seit 125 Jahren.“ Er verspricht: „Die Fans können sich auf echte Eyecatcher freuen.“
Mizuno liefert derzeit schon Lazio Rom, den FC Augsburg und die AS Monaco. Der Wechsel bringt Rapid nicht nur frische Optik, sondern vermutlich auch eine satte Ablösesumme – offiziell wird über die Millionen geschwiegen. Puma wiederum verliert mit den Hütteldorfern einen der letzten österreichischen Top-Klubs und muss künftig auf Bundesliga-Präsenz verzichten.
Für die Anhänger bedeutet das: Saison 2024/25 kommt ein komplettes Outfit – Heim-, Auswärts- und drittes Trikot samt Trainingskollektion. Die erste Vorstellung ist für Juni geplant, rechtzeitig vor dem Europacup-Qualifikationsstart. Wer also noch ein klassisches Puma-Jersey will, sollte jetzt zugreifen – nach dem Sommer wird es nur noch antiquarisch geben.
