Rapid verpasst meisterschaft: lask entscheidet titelrennen

Linz hat die Entscheidung gebracht – und für Rapid Wien bedeutet das: Traum geplatzt. Nach der deutlichen 1:3-Niederlage beim LASK in Linz sind die Wiener rechnerisch ausgeschieden. Der Traum von der 33. Meisterschaft, die so lange am Horizont schien, ist jäh verflogen.

Die bittere realität in oberösterreich

Was als spannendes Titelrennen in der Bundesliga hätte weitergehen können, endete für Rapid abrupt im „Linzer Achse“. Ein Sieg hätte die Spannung sicherlich erhöht, doch die Mannschaft von Didi Kühbauer fand an diesem Abend keine Antwort auf die Dortmunder Offensivkraft. Die LASK-Defensive stand, die Angriffslust war da, doch am Ende fehlten die entscheidenden Prozent.

Der LASK, nun mit sechs Punkten Vorsprung und einem deutlich besseren direkten Vergleich, hat die Nase vorn. Schon ein Sieg oder Remis in den letzten beiden Spielen reicht den Linzern, um die Meisterschaft fix zu machen. Der Abstand ist komfortabel, die Ausgangslage klar.

Salzburgs rolle: ein theoretisches szenario

Salzburgs rolle: ein theoretisches szenario

Theoretisch gäbe es ja noch eine Chance, sollte Red Bull Salzburg in Linz patzen und Rapid die letzten Spiele gewinnen. Aber: Das ist ein Szenario, das immer unwahrscheinlicher wird. Salzburg müsste nicht nur in Linz gewinnen, sondern auch am letzten Spieltag gegen Hartberg einen Punkt holen. Und selbst dann bräuchte es eine außergewöhnliche Wendung, um die besseren direkten Duelle gegen Rapid auszugleichen.

Die Torbilanz entscheidet. Das ist der Knackpunkt. Rapid Wien weist ein kumuliertes Torverhältnis von -3 (9:12) gegen LASK und Salzburg auf. Salzburg hingegen liegt bei +6. Selbst wenn alle drei Teams am Ende auf 33 Punkten stehen würden, würde Salzburg die Meisterschaft feiern. Die Mozartstädter haben sich einen klaren Vorteil erarbeitet.

Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber für die Rapid-Fans heißt es: Ringen Sie um den zweiten Platz und hoffen Sie auf einen Patzer Salzburgs. Die Aufgabe ist steil, aber nicht unmöglich.

Mutandwa hat Ansprüche angemeldet: Er ist einer der Topscorer der Bundesliga, aber auch sein Können konnte an diesem Montagabend nicht viel ausrichten.

Die Meisterchance ist für die Wiener Austria endgültig passé, die am kommenden Sonntag im Derby gegen Rapid antreten.